Matthias Schorer

Nicht von der Stange: Wie IoT den Handel zukunftsfähig und menschlich macht

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Das Internet der Dinge (IoT) hinterlässt in allen Lebensbereichen Spuren: Wie der EHI-Ladenmonitor 2017 zeigt, investieren Einzelhändler aller Art in neue Technologien, um On- und-Offline Shopping bestmöglich zu vernetzen. Trotz aller Technologie und dem andauernden und fast schon erschreckenden Fachhandelssterben scheinen Tante Emma und das persönliche Verkaufsgespräch jedoch zum Glück noch nicht ausgedient zu haben. Welche Möglichkeiten bietet IoT dem Handel, individuell und produktiv zu verkaufen und dabei den „menschlichen Faktor&#rsquo; nicht aus den Augen zu verlieren?

Die Customer Journey im Laden verbessern

Der lokale Supermarkt ums Eck hat es schwierig, das Einkaufsverhalten seiner Kunden zu verfolgen – im Gegensatz zum Online Handel. Handelsunternehmen geben daher viel Geld für Marktforschung aus und wissen dennoch oft nicht im Detail, wie ihr Konsument sich in der Filiale verhält. IoT scheint dafür eine Lösung zu bieten: Was will der Kunde? Wie entscheidet der Kunde? Und wie reagiert er auf Produktvorschläge und Angebote am Point of Sale? Online ist es ein leichtes, das Kundenverhalten nachzuvollziehen und Antworten auf diese Fragen zu finden. Der stationäre Handel hat jedoch, IoT sei Dank, inzwischen auch Möglichkeiten. Zum Beispiel zeigen so genannte Heatmaps Händlern, wie viele Kunden sichwo über einen bestimmten Zeitraum in ihrem Geschäft aufhalten. Kameras zeichnen die Bewegungsmuster der Kunden auf und übertragen sie an eine Software. So wissen Händler, welche Regale oder Präsentationstische am stärksten frequentiert werden – eine wichtige Information für die Anordnung der Produkte sowie die Angebotsgestaltung.

IoT statt Lagerarbeiten

Die Kundenbindung ist aber nicht der einzige Punkt, der durch IoT im Handel verbessert wird. Auch das Filialmanagement wird erleichtert. Intelligente Regale erkennen durch die verbaute Technik, wann Auffüllbedarf besteht. Auch falsch einsortierte Produkte können von den Regalen identifiziert werden und einen Mitarbeiter benachrichtigen. So kann es dann zum Beispiel nicht mehr passieren, dass die Erdbeertörtchen als Aprikosentaschen ausgezeichnet werden, wie ich das heute beim Bäcker gesehen habe. Jedes Produkt ist mit den individuellen Eigenschaften, zum Beispiel dem Gewicht, im System hinterlegt. Mit Hilfe dieser Eigenschaften und optischer Erkennung werden falsch zurückgelegte Produkte identifiziert, wodurch sich der Aufwand für die Verkäufer erheblich reduziert. Auch Preise und Angebote können automatisiert angepasst werden. Das sind nur ausgewählte Szenarien, die aber die Bandbreite der Vorteile von IoT im Handel sehr gut aufzeigen.

Ist die Zukunft des Handels also der IoT unterstützte Laden? Ein Konzept, wie Amazon es aktuell mit Amazon Go umsetzt. Der Kunde betritt die Filiale, nimmt die Produkte, die er kaufen möchte, aus dem Regal, legt diese in seinen Einkaufskorb – und verlässt den Laden einfach, wenn er seinen Einkauf abgeschlossen hat. Ohne lästiges Warten an der Kasse und Bar- oder Kartenzahlung. Jedoch auch ohne jeglichen Kontakt zu Verkäufern. Die Aktionen des Kunden werden u.a. von Sensoren und Kameras sowie dahinterliegenden Algorithmen verarbeitet. Dieses System kommt jedoch aktuell bereits bei 20 Kunden im Laden an seine Grenzen. Dies sind aber die üblichen Kinderkrankheiten bei jeder neuen Technologie; traditionelle Einzelhändler sollten sich hierdurch nicht in Sicherheit wiegen.

Hybride Konzepte als Königsweg

Ich denke, die Zukunft liegt anderswo, nämlich in der Hybridität von On- und Offline Handel. Boomende Handelsunternehmen, beispielsweise der Supermarkt-Gigant Alibaba in China, setzen auf die Verknüpfung von digitalen Retail Technologien mit modernen stationären Elementen. Denn: Wie schon bei Tante Emma steht auch beim heutigen Einkauf der Kunde im Mittelpunkt. Nur ein glücklicher Kunde ist ein zahlender Kunde – und glücklich wird der Kunde zum Beispiel durch ein einfaches Einkaufserlebnis, das seine Wünsche schnell und bequem erfüllt. Dies lässt sich zum Beispiel durch Systeme erreichen, die über das Internet der Dinge vernetzt sind und Kunden aufgrund ihrer Mobilfunkanbindung schon beim Betreten des Ladens „erkennen&#rsquo;. Mittels Indoor-Navigation leiten sie die Interessenten zu den Produkten, die sie sich online angesehen haben. Das ist zwar teilweise noch Vision, aber zumindest in Teilen bereits Realität. Der Schuhhersteller Lloyd zum Beispiel setzt in seinen Läden in Peking bei der Kundenberatung Tablets ein. Das voll automatisierte Warensystem befindet sich hinter einer Glaswand innerhalb der Verkaufsräume und ist für Kunden einsehbar. Ist das gewünschte Modell mit Hilfe eines Kundenberaters übers Tablet ausgewählt, wird es automatisch vom Lager abgerufen. Der Kunde kann beobachten, wie sein Paar zur Ausgabe wandert. Das Verkaufsgespräch wird nicht durch einen Gang zum Lager unterbrochen. Gegenüber reinem Online-Shopping bietet dieser hybride Ansatz einen entscheidenden Vorteil: Der Kunde kann sich „live&#rsquo; von der Qualität und Passform seiner Schuhe überzeugen und sich vor Ort beraten lassen, bei absolut schneller und bequemer Auswahl und Bedienung.

Für mich ist das die ideale Mischung aus „menschlichem Kontakt&#rsquo; und „Künstlicher Intelligenz&#rsquo;, die uns allen – Unternehmen, Verkäufer und Kunden – das Leben erleichtert. Was ist für Sie persönlich die Idealvorstellung für New Shopping? Wären Sie bereit auf Beratung durch Menschen ganz zu verzichten? Oder halten auch Sie einen gesunden Mix für den besten Weg? Ich freue mich auf Ihre Meinung dazu auf Twitter, LinkedIn oder XING!

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Nicht von der Stange: Wie IoT den Handel zukunftsfähig und menschlich macht

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Das Internet der Dinge (IoT) hinterlässt in allen Lebensbereichen Spuren: Wie der EHI-Ladenmonitor 2017 zeigt, investieren Einzelhändler aller Art in neue Technologien, um On- und-Offline Shopping bestmöglich zu vernetzen. Trotz aller Technologie und dem andauernden und fast schon erschreckenden Fachhandelssterben scheinen Tante Emma und das persönliche Verkaufsgespräch jedoch zum Glück noch nicht ausgedient zu haben. Welche Möglichkeiten bietet IoT dem Handel, individuell und produktiv zu verkaufen und dabei den „menschlichen Faktor&#rsquo; nicht aus den Augen zu verlieren?

Die Customer Journey im Laden verbessern

Der lokale Supermarkt ums Eck hat es schwierig, das Einkaufsverhalten seiner Kunden zu verfolgen – im Gegensatz zum Online Handel. Handelsunternehmen geben daher viel Geld für Marktforschung aus und wissen dennoch oft nicht im Detail, wie ihr Konsument sich in der Filiale verhält. IoT scheint dafür eine Lösung zu bieten: Was will der Kunde? Wie entscheidet der Kunde? Und wie reagiert er auf Produktvorschläge und Angebote am Point of Sale? Online ist es ein leichtes, das Kundenverhalten nachzuvollziehen und Antworten auf diese Fragen zu finden. Der stationäre Handel hat jedoch, IoT sei Dank, inzwischen auch Möglichkeiten. Zum Beispiel zeigen so genannte Heatmaps Händlern, wie viele Kunden sichwo über einen bestimmten Zeitraum in ihrem Geschäft aufhalten. Kameras zeichnen die Bewegungsmuster der Kunden auf und übertragen sie an eine Software. So wissen Händler, welche Regale oder Präsentationstische am stärksten frequentiert werden – eine wichtige Information für die Anordnung der Produkte sowie die Angebotsgestaltung.

IoT statt Lagerarbeiten

Die Kundenbindung ist aber nicht der einzige Punkt, der durch IoT im Handel verbessert wird. Auch das Filialmanagement wird erleichtert. Intelligente Regale erkennen durch die verbaute Technik, wann Auffüllbedarf besteht. Auch falsch einsortierte Produkte können von den Regalen identifiziert werden und einen Mitarbeiter benachrichtigen. So kann es dann zum Beispiel nicht mehr passieren, dass die Erdbeertörtchen als Aprikosentaschen ausgezeichnet werden, wie ich das heute beim Bäcker gesehen habe. Jedes Produkt ist mit den individuellen Eigenschaften, zum Beispiel dem Gewicht, im System hinterlegt. Mit Hilfe dieser Eigenschaften und optischer Erkennung werden falsch zurückgelegte Produkte identifiziert, wodurch sich der Aufwand für die Verkäufer erheblich reduziert. Auch Preise und Angebote können automatisiert angepasst werden. Das sind nur ausgewählte Szenarien, die aber die Bandbreite der Vorteile von IoT im Handel sehr gut aufzeigen.

Ist die Zukunft des Handels also der IoT unterstützte Laden? Ein Konzept, wie Amazon es aktuell mit Amazon Go umsetzt. Der Kunde betritt die Filiale, nimmt die Produkte, die er kaufen möchte, aus dem Regal, legt diese in seinen Einkaufskorb – und verlässt den Laden einfach, wenn er seinen Einkauf abgeschlossen hat. Ohne lästiges Warten an der Kasse und Bar- oder Kartenzahlung. Jedoch auch ohne jeglichen Kontakt zu Verkäufern. Die Aktionen des Kunden werden u.a. von Sensoren und Kameras sowie dahinterliegenden Algorithmen verarbeitet. Dieses System kommt jedoch aktuell bereits bei 20 Kunden im Laden an seine Grenzen. Dies sind aber die üblichen Kinderkrankheiten bei jeder neuen Technologie; traditionelle Einzelhändler sollten sich hierdurch nicht in Sicherheit wiegen.

Hybride Konzepte als Königsweg

Ich denke, die Zukunft liegt anderswo, nämlich in der Hybridität von On- und Offline Handel. Boomende Handelsunternehmen, beispielsweise der Supermarkt-Gigant Alibaba in China, setzen auf die Verknüpfung von digitalen Retail Technologien mit modernen stationären Elementen. Denn: Wie schon bei Tante Emma steht auch beim heutigen Einkauf der Kunde im Mittelpunkt. Nur ein glücklicher Kunde ist ein zahlender Kunde – und glücklich wird der Kunde zum Beispiel durch ein einfaches Einkaufserlebnis, das seine Wünsche schnell und bequem erfüllt. Dies lässt sich zum Beispiel durch Systeme erreichen, die über das Internet der Dinge vernetzt sind und Kunden aufgrund ihrer Mobilfunkanbindung schon beim Betreten des Ladens „erkennen&#rsquo;. Mittels Indoor-Navigation leiten sie die Interessenten zu den Produkten, die sie sich online angesehen haben. Das ist zwar teilweise noch Vision, aber zumindest in Teilen bereits Realität. Der Schuhhersteller Lloyd zum Beispiel setzt in seinen Läden in Peking bei der Kundenberatung Tablets ein. Das voll automatisierte Warensystem befindet sich hinter einer Glaswand innerhalb der Verkaufsräume und ist für Kunden einsehbar. Ist das gewünschte Modell mit Hilfe eines Kundenberaters übers Tablet ausgewählt, wird es automatisch vom Lager abgerufen. Der Kunde kann beobachten, wie sein Paar zur Ausgabe wandert. Das Verkaufsgespräch wird nicht durch einen Gang zum Lager unterbrochen. Gegenüber reinem Online-Shopping bietet dieser hybride Ansatz einen entscheidenden Vorteil: Der Kunde kann sich „live&#rsquo; von der Qualität und Passform seiner Schuhe überzeugen und sich vor Ort beraten lassen, bei absolut schneller und bequemer Auswahl und Bedienung.

Für mich ist das die ideale Mischung aus „menschlichem Kontakt&#rsquo; und „Künstlicher Intelligenz&#rsquo;, die uns allen – Unternehmen, Verkäufer und Kunden – das Leben erleichtert. Was ist für Sie persönlich die Idealvorstellung für New Shopping? Wären Sie bereit auf Beratung durch Menschen ganz zu verzichten? Oder halten auch Sie einen gesunden Mix für den besten Weg? Ich freue mich auf Ihre Meinung dazu auf Twitter, LinkedIn oder XING!

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IoT am Arbeitsplatz – Was ändert sich wirklich für uns?

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Web-Meetings, soziale Netzwerke und mobile Arbeitsplätze – internetbasierte Anwendungen und Cloud-basierte Speicherdienste, die große Datenmengen mobil machen, gehören inzwischen zum ganz normalen Arbeitsalltag. Was aber kann IoT leisten, um diese Dienste noch besser an den Arbeitsalltag anzupassen?

Nicht alles über einen Kamm scheren

Aufgrund der enormen Veränderungen in den letzten Jahren ist die Angst davor, dass die Digitalisierung uns Menschen überholt, groß. Ich denke jedoch, dass man dieses Thema etwas differenzierter betrachten muss. Auch die Industrialisierung war Fluch und Segen auf einmal. Es sind dadurch viele Arbeitsplätze entstanden, bei denen schwere körperliche Betätigung von Maschinen übernommen wurden. Ähnliches wird meines Erachtens auch jetzt wieder passieren oder passiert bereits. Natürlich verändert IoT auch die Art, wie wir arbeiten. IoT wird es Mitarbeitern letztlich ermöglichen, den Workspace nach ihren Bedürfnissen auszurichten, durch optimierte Prozesse Zeit zu sparen und so auch Produktivität zu gewinnen.

Der Mensch bleibt Dreh- und Angelpunkt

Wie soll das funktionieren? Informationen über persönliche Wünsche und Lebenssituationen der Mitarbeiter, die das IoT über Sensoren und Apps sammelt, wird es Unternehmen ermöglichen, das „Smart Office&#rsquo; noch individueller und flexibler zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um den Bürostuhl, der sich nach der Erfassung der Körpermaße eigenständig ergonomisch ausrichtet, oder die automatisierte Rollladensteuerung. Auch das Office Management lässt sich automatisieren: Telefonanlagen, die alle Konferenzteilnehmer selbst anwählen und in den Call holen, sobald der Termin ansteht oder Beamer, die sich zu Präsentationsbeginn selbst aktivieren und einrichten. Aber auch Besprechungsräume, die selbst feststellen, dass sie zwar gebucht sind, aber sich fünf Minuten nach dem geplanten Beginn der Besprechung niemand in dem Zimmer befindet, sind keine Utopie. Der Raum würde dann automatisiert wieder freigegeben, die Klimaanlage reduziert.

Berufsbilder und Tätigkeiten ändern sich

Diese Vorteile betreffen zwar in erster Linie „Denkarbeiter&#rsquo;, die über mobile Devices und PC-Arbeitsplätze den direkten Zugang zum Internet of Things haben. Aber auch Beschäftigte in gewerblichen Bereichen, zum Beispiel in Produktion, Logistik oder Handel erfahren Erleichterung. Zum Beispiel geben die mit Sensoren und Aktoren ausgestatteten und über das Internet vernetzten Maschinen selbst bekannt, wann sie gewartet werden müssen, Ersatzteile benötigen oder Material nachgefüllt werden soll. In der Produktion oder im hochautomatisierten Zentrallager kommunizieren die Maschinen im Idealfall auch selbst miteinander. Sensoren in den Arbeitsanzügen erkennen, wenn der Mitarbeiter, zum Beispiel beim Heben von Lasten, seine Wirbelsäule überlasten würde, und senden eine Warnung auf sein Handy. Der Mitarbeiter kann sich auf die Optimierung seiner Arbeitsprozesse konzentrieren. Aber auch im Handel bzw. im Verkauf entfallen zeitaufwändige Tätigkeiten, zum Beispiel die manuelle Kontrolle und Aktualisierung des Lagerbestandes oder die Bestellung. All das kommt letztlich nicht nur den Kunden, sondern auch den Mitarbeitern zu Gute. Und last but not least: Durch IoT fallen nicht nur Tätigkeiten weg, es entstehen auch ganz neue spannende Berufsbilder, zum Beispiel im Bereich der Datenanalyse oder in der Software- bzw. App-Entwicklung.

IoT ist nicht Frankenstein!

Ich bin der Meinung: Die Anreicherung vieler Arbeitsprozesse mittels IoT Technologien bietet letztlich eine enorme Chance für den Menschen, nämlich die, sich auf die menschlichen Stärken zu fokussieren – das eigenständige Denken und Handeln. So skeptisch man gegenüber IoT auch sein mag, am Ende wird eines deutlich: Noch hat jeder technologische Fortschritt zwei Seiten gehabt. Jede Veränderung birgt Chancen und Risiken. Vor rund 200 Jahren entstand mit „Frankenstein&#rsquo; der erste Science-Fiction-Roman, der schon damals davor warnte, dass sich vom Menschen erschaffene Kreaturen selbstständig machen und die Menschheit zerstören. Eine Dystopie, die sich zum Glück nie bewahrheitet hat. Die technologische Entwicklung hat schon immer einen großen Teil zur Entwicklung der Menschheit und einem humaneren Arbeiten und Leben beigetragen und wird es auch in Zukunft tun. Davon bin ich überzeugt.

Wie stehen Sie zum Smart Office? Sehen Sie im Internet of Things eher die Chancen oder die Risiken für Ihren Arbeitsplatz? Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen auf Twitter, LinkedIn oder XING.

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Der digitale Zeuge im Hintergrund: Wie IoT unsere Rechtsprechung revolutionieren kann

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Alexa als Zeuge im Mordprozess? Der Fitnesstracker als Indiziengeber im Fall für Versicherungsbetrug? IoT nimmt immer häufiger Einfluss auf unseren Lebensalltag – doch wie sieht es in der Rechtsprechung aus? Wird es bald zulässig, dass Smartwatch, intelligente Haussteuerungssysteme oder medizinische Devices als Beweismittel oder gar Belastungszeugen in Gerichtsverfahren verwendet werden?

Der letzte Zeuge – nun allerdings digital

Das Smartphone jederzeit dabei, den Fitness-Tracker oder die Smart Watch am Handgelenk, zuhause dann noch Amazons Echo oder bald Apples HomePod, den Herd per WLAN vernetzt und den Kühlschrankinhalt schnell über die App prüfen: Der Einfluss von IoT in unserem Alltag in Form von smarten Geräten und Applikationen verstärkt sich stetig – und damit auch die Menge der Daten, die tagtäglich von uns aufgezeichnet werden. Dass die digitalen Krümel, die wir aufgrund der Geräte- und Applikationsvielfalt zunehmen, ist nichts Neues. Seit den Neunzigern lassen sich schließlich schon über Mobiltelefone Bewegungsprofile von Handybesitzern über die Einwahl in Funkzellen nachzeichnen. Die heutige Vielfalt der Informationen, die wir über unsere Geräte preisgeben und die Detailtiefe sind jedoch auch für andere Bereiche zunehmend interessant, die in bestimmten Fällen über das Private hinausgehen.

IoT als Helfer in Gerichtsverfahren

So zum Beispiel bei der Rechtsprechung – schließlich lassen sich aus den Datenmengen kriminologische Schlüsse ziehen. Für Ermittler bedeutet das: Mehr Spuren und mehr Indizien, die so zur Aufklärung von Rechtsfällen beitragen können. Bisher haben einzig in Amerika spektakuläre Fälle auf diese neuen Ermittlungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. So zum Beispiel ein Mordfall in Arkansas, bei dem sich die Behörden Hilfe durch die Aufzeichnungen des Amazon Assistenten Alexa erhoffen. Oder ein Fall von Versicherungsbetrug in Ohio, bei dem der Herzschrittmacher den Brandstifter schlussendlich überführte. Doch wie sieht es innerhalb deutscher Ermittlungen und Gerichte aus? Ist die digitale Ermittlungsarbeit über IoT zulässig oder gar schon gebräuchlich?

IoT in deutscher Rechtsprechung: Rechtens ist, was rechtmäßig gespeichert wurde

Aktuell wird in Deutschland noch diskutiert, wie die Verwendung von Aufzeichnungen smarter Geräte in Ermittlungen und Gerichtsverfahren zukünftig gehandhabt werden soll. Fest steht, dass auch weiterhin der Schutz der Privatsphäre des Angeklagten oberste Priorität hat. Handelt es sich bei der zu verhandelnden Straftat allerdings um eine besonders schwerwiegende, wie Mord oder Totschlag, wird in diesem Fall das Strafverfolgungsinteresse höher gewertet als der Schutz der Privatsphäre. Dann wäre es zukünftig ein denkbares Szenario, dass Informationen aus smarten Geräten vor Gericht als Indizienführer zugelassen werden. Zumindest gilt schon heute: Solange solche Daten rechtmäßig aufgezeichnet und gespeichert wurden, dürfe man sie auch vor Gericht verwenden. Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: Der beschriebene Mordfall, in dem Amazons Echo Alexa als Beweismittel aufgeführt wird, wäre unter heutigen Gesichtspunkten für deutsche Verfahren nicht zulässig. Als rechtmäßig gespeichert würden nur solche Daten betrachtet werden, die nach jeder Alexa-Anfrage gesprochen wurden – nicht jedoch die, die das Gerät unabhängig dieser Anfragen aufgezeichnet haben sollte.

Was kann das IoT über Menschen aussagen und inwieweit können diese Daten vor Gericht überhaupt verwendet werden?

Das Aufzeichnen von Bewegungsprofilen ist, wie eingangs gesagt, schon seit den neunziger Jahren kein Problem mehr. Detaillierter wird die Datenauswertung in diese Richtung, sobald weitere Informationen, wie beispielsweise aus WLAN-Log Files und Fitnesstrackern, hinzukommen. Ergänzt man diese noch um Datenmengen aus intelligenten Haussteuerungssystemen – z. B. Stromzähler oder smarte Haushaltsgeräte – lässt sich darüber ein genaues Bewegungsbild mit vereinzelten Tätigkeiten zeichnen: hat die Person zuhause ferngesehen oder geschlafen, wurde Wäsche gewaschen oder der Kühlschrank geöffnet. Dementsprechend gilt auch schon in Deutschland: Finden Ermittler bei schwerwiegenden Taten smarte Hausgeräte, können diese beschlagnahmt werden, um nachvollziehen zu können, was eine Person wann getan haben könnte. Letztlich muss man aber berücksichtigen, dass diese Daten noch keine Beweise an sich sind, sondern lediglich Indizien liefern, aus denen Ermittler und Richter selbst erst noch im Zusammenspiel mit der Beweislage Rückschlüsse ziehen müssen.

Diese Art der Ermittlungsarbeit bedeutet eine kleine Revolution in Deutschland – stellt aber gleichzeitig die Rechtsprechung vor einige Herausforderungen. Welches Personal werden wir in Zukunft benötigen, um die Datenmengen auszuwerten? Und wie stellen wir sicher, dass solche Informationen nicht manipuliert werden? Sehen Sie IoT als Helfer in der Rechtsprechung eher als Bedrohung oder als Notwendigkeit, um mit den Entwicklungen der letzten Jahre Schritt zu halten?

Ich freue mich auf Ihre Meinung zu diesem Thema! Vernetzen Sie sich mit mir auf Twitter, LinkedIn und XING und lassen Sie mich wissen, was Sie von diesem Thema halten.

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Der digitale Zeuge im Hintergrund: Wie IoT unsere Rechtsprechung revolutionieren kann

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Alexa als Zeuge im Mordprozess? Der Fitnesstracker als Indiziengeber im Fall für Versicherungsbetrug? IoT nimmt immer häufiger Einfluss auf unseren Lebensalltag – doch wie sieht es in der Rechtsprechung aus? Wird es bald zulässig, dass Smartwatch, intelligente Haussteuerungssysteme oder medizinische Devices als Beweismittel oder gar Belastungszeugen in Gerichtsverfahren verwendet werden?

Der letzte Zeuge – nun allerdings digital

Das Smartphone jederzeit dabei, den Fitness-Tracker oder die Smart Watch am Handgelenk, zuhause dann noch Amazons Echo oder bald Apples HomePod, den Herd per WLAN vernetzt und den Kühlschrankinhalt schnell über die App prüfen: Der Einfluss von IoT in unserem Alltag in Form von smarten Geräten und Applikationen verstärkt sich stetig – und damit auch die Menge der Daten, die tagtäglich von uns aufgezeichnet werden. Dass die digitalen Krümel, die wir aufgrund der Geräte- und Applikationsvielfalt zunehmen, ist nichts Neues. Seit den Neunzigern lassen sich schließlich schon über Mobiltelefone Bewegungsprofile von Handybesitzern über die Einwahl in Funkzellen nachzeichnen. Die heutige Vielfalt der Informationen, die wir über unsere Geräte preisgeben und die Detailtiefe sind jedoch auch für andere Bereiche zunehmend interessant, die in bestimmten Fällen über das Private hinausgehen.

IoT als Helfer in Gerichtsverfahren

So zum Beispiel bei der Rechtsprechung – schließlich lassen sich aus den Datenmengen kriminologische Schlüsse ziehen. Für Ermittler bedeutet das: Mehr Spuren und mehr Indizien, die so zur Aufklärung von Rechtsfällen beitragen können. Bisher haben einzig in Amerika spektakuläre Fälle auf diese neuen Ermittlungsmöglichkeiten aufmerksam gemacht. So zum Beispiel ein Mordfall in Arkansas, bei dem sich die Behörden Hilfe durch die Aufzeichnungen des Amazon Assistenten Alexa erhoffen. Oder ein Fall von Versicherungsbetrug in Ohio, bei dem der Herzschrittmacher den Brandstifter schlussendlich überführte. Doch wie sieht es innerhalb deutscher Ermittlungen und Gerichte aus? Ist die digitale Ermittlungsarbeit über IoT zulässig oder gar schon gebräuchlich?

IoT in deutscher Rechtsprechung: Rechtens ist, was rechtmäßig gespeichert wurde

Aktuell wird in Deutschland noch diskutiert, wie die Verwendung von Aufzeichnungen smarter Geräte in Ermittlungen und Gerichtsverfahren zukünftig gehandhabt werden soll. Fest steht, dass auch weiterhin der Schutz der Privatsphäre des Angeklagten oberste Priorität hat. Handelt es sich bei der zu verhandelnden Straftat allerdings um eine besonders schwerwiegende, wie Mord oder Totschlag, wird in diesem Fall das Strafverfolgungsinteresse höher gewertet als der Schutz der Privatsphäre. Dann wäre es zukünftig ein denkbares Szenario, dass Informationen aus smarten Geräten vor Gericht als Indizienführer zugelassen werden. Zumindest gilt schon heute: Solange solche Daten rechtmäßig aufgezeichnet und gespeichert wurden, dürfe man sie auch vor Gericht verwenden. Nur ein Beispiel zur Verdeutlichung: Der beschriebene Mordfall, in dem Amazons Echo Alexa als Beweismittel aufgeführt wird, wäre unter heutigen Gesichtspunkten für deutsche Verfahren nicht zulässig. Als rechtmäßig gespeichert würden nur solche Daten betrachtet werden, die nach jeder Alexa-Anfrage gesprochen wurden – nicht jedoch die, die das Gerät unabhängig dieser Anfragen aufgezeichnet haben sollte.

Was kann das IoT über Menschen aussagen und inwieweit können diese Daten vor Gericht überhaupt verwendet werden?

Das Aufzeichnen von Bewegungsprofilen ist, wie eingangs gesagt, schon seit den neunziger Jahren kein Problem mehr. Detaillierter wird die Datenauswertung in diese Richtung, sobald weitere Informationen, wie beispielsweise aus WLAN-Log Files und Fitnesstrackern, hinzukommen. Ergänzt man diese noch um Datenmengen aus intelligenten Haussteuerungssystemen – z. B. Stromzähler oder smarte Haushaltsgeräte – lässt sich darüber ein genaues Bewegungsbild mit vereinzelten Tätigkeiten zeichnen: hat die Person zuhause ferngesehen oder geschlafen, wurde Wäsche gewaschen oder der Kühlschrank geöffnet. Dementsprechend gilt auch schon in Deutschland: Finden Ermittler bei schwerwiegenden Taten smarte Hausgeräte, können diese beschlagnahmt werden, um nachvollziehen zu können, was eine Person wann getan haben könnte. Letztlich muss man aber berücksichtigen, dass diese Daten noch keine Beweise an sich sind, sondern lediglich Indizien liefern, aus denen Ermittler und Richter selbst erst noch im Zusammenspiel mit der Beweislage Rückschlüsse ziehen müssen.

Diese Art der Ermittlungsarbeit bedeutet eine kleine Revolution in Deutschland – stellt aber gleichzeitig die Rechtsprechung vor einige Herausforderungen. Welches Personal werden wir in Zukunft benötigen, um die Datenmengen auszuwerten? Und wie stellen wir sicher, dass solche Informationen nicht manipuliert werden? Sehen Sie IoT als Helfer in der Rechtsprechung eher als Bedrohung oder als Notwendigkeit, um mit den Entwicklungen der letzten Jahre Schritt zu halten?

Ich freue mich auf Ihre Meinung zu diesem Thema! Vernetzen Sie sich mit mir auf Twitter, LinkedIn und XING und lassen Sie mich wissen, was Sie von diesem Thema halten.

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Die IoT-Basis fehlt: Netzwerktechnologien im Rückstand

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

So groß die Unsicherheit rund um das Internet of Things auch sein mag, die Grundvoraussetzung dafür ist eine funktionierende Technologie! Die enormen Chancen des IoT, über die ich in meinem letzten Beitrag ausführlich berichtet habe, lassen sich nur dann nutzen, wenn die entsprechenden Technologien vorhanden sind. Was halten deutsche Unternehmen für die wichtigsten IoT Enabler? Gibt es unterschiedliche Ansichten in KMUs und Großunternehmen? 370 Entscheider aus der DACH-Region wurden im Rahmen der IDG Studie „Internet of Things 2016&#rsquo; befragt und geben Einblicke, wo es aus ihrer Sicht noch hakt.

Netzwerke noch lange nicht IoT fähig

Netzwerktechnologien stellen für die Mehrheit der Unternehmen einen entscheidenden Faktor dar. 55 Prozent aller Befragten halten 5G, LoRa oder Narrowband für die wichtigsten IoT Technologien. Beim Mittelstand scheint es jedoch noch die meisten Lücken in der Netzwerklandschaft zu geben. Hier nannten sogar sechs von zehn Geschäftsführern 5G, LoRa & Co als wichtigsten IoT Enabler – eine Einschätzung, die sich mit der Aussage der mittelständischen IT-Leiter deckte (62 Prozent). Das Ergebnis lässt den Schluss zu, dass die größte Herausforderung in Deutschland darin besteht, erst die Basis für IoT zu schaffen – eine Herausforderung die mit entsprechendem Investment verbunden sein wird. Es gibt also auf technologischer Ebene noch viel zu tun, bevor die Vorteile von IoT in den Unternehmen überhaupt zum Zuge kommen können.

Alles Cloud, oder was?

Das Thema Cloud Computing steht an zweiter Stelle der IoT Enabler. Immerhin die Hälfte aller Unternehmen geht davon aus, dass eine funktionierende Cloud Umgebung eine der Grundlagen für IoT ist. Unsere Erfahrung zeigt, dass hier noch große Verwirrung herrscht, vor allem was die verschiedenen Arten von Clouds angeht. Private, Public, Hybrid oder sogar Cross-Cloud - diese Frage beschäftigt IT-Abteilungen aller Unternehmen. In vielen dieser Fälle sind die Unterschiede und die damit verbundenen Sicherheits-Aufgaben nicht klar. Genau aus diesem Grund stehen Security Technologien bei 38 Prozent der Befragten an Stelle drei der relevanten Faktoren für IoT – wieder ein Faktor, der finanzielle Maßnahmen erfordert. Bei den Großunternehmen liegt der Fokus andernorts: 44 Prozent dieser Gruppe halten IT-Services für einen der wichtigsten Enabler. Mobility, Analytics und Embedded Systems landen auf den letzten Plätzen. Nur rund ein Drittel der Firmen ordnet sie als wichtig für die Umsetzung des IoT ein. Eine Ansicht, die sich vielleicht schon bald, nach erfolgreicher digitaler Transformation, ändern wird.

Unternehmen sind bereit zu investieren

Ob die Bereitstellung einer Netzwerktechnologie oder aber Cloud Computing und Security – eine stabile Basis für IoT bedeutet in jedem Fall, dass Geld in die Hand genommen werden muss. Die Studie zeigt: Die Mehrheit der Befragten rechnet mit erheblichen Investitionen in grundlegende Technologien, um das eigene Unternehmen überhaupt IoT-fähig zu gestalten. Der Löwenanteil der finanziellen Mittel (48 Prozent) wird dabei in Hardware wie Sensoren, Aktoren, Gateways fließen. Die Bereitschaft, in Cloud Services zu investieren ist nahezu genauso groß (42 Prozent). Immerhin noch etwas mehr als ein Drittel (39 Prozent) halten es für wichtig, Geld für IT Security aufzuwenden. Vor allem große Unternehmen mit einem IT-Budget über zehn Millionen Euro sind bereit, zu investieren. Gleiches gilt für die Chemie- und Pharmaindustrie sowie das Produzierende Gewerbe. Auch wenn die vollständige Digitalisierung ein langer Prozess ist – mit der Bereitschaft, in das technologische Grundgerüst zu investieren, sindUnternehmen ganz sicher auf dem richtigen Weg.

Sind Ihre Systeme und Technologien bereit für IoT? Wissen Sie, welche Cloud für Sie die Richtige ist? Falls nein, dann helfe ich Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie mich über Twitter @mschorer oder treffen Sie mich persönlich auf der VMworld Europe 2017 in Barcelona!

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Best Practice IoT: Probieren geht über Studieren – mit Pilotprojekten auf der Gewinnerseite

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Im Rahmen eines Google Hangouts durfte ich am 16. Mai 2017 drei weitere Experten zu einer virtuellen Diskussionsrunde zum Thema ‚Internet of Things&#lsquo; begrüßen. Nicht nur unser digitales Thema stand dabei im Vordergrund, vielmehr konnten die Zuschauer live an unserer Diskussion über YouTube teilhaben und Fragen stellen, die ihnen schon immer unter den Nägeln brannten. Gemeinsam haben wir uns zu unserem Thema „IoT-Revolution – Sind wir schon bereit?&#rsquo; ausgetauscht und haben sowohl interessante Einblicke erhalten, aber auch Aspekte gefunden, die zum Nachdenken anregen. Besonders spannend waren die Experten aus den verschiedensten Bereichen, die unterschiedliche Sichtweisen auf das IoT-Thema vertreten: So konnten wir mit Melih Yener sowohl die Sicht eines IT-Unternehmens, als auch den Forschungsbereich, vertreten durch Dr. Christian Prehofer, einsehen. Dr. Wilhelm Greiner eröffnete uns als IT-Journalist einen branchenweiten Überblick. Eine perfekte Kombination also, um einen umfassenden Einblick in die Stimmung zu IoT in Deutschland zu erhalten. Melih Yener, z.B. berichtete über seine Erfahrungen, die er im direkten Kontakt mit deutschen Unternehmen machte: Seinem Urteil nach setzen sich bereits viele Industriebereiche, wie die Automobilbranche oder Manufacturing, mit diesem Schritt der Technologie auseinander. Dennoch gibt es Nachzügler: Die Logistikbranche hinke hinterher. Für Dr. Wilhelm Greiner wiederum ist IoT ein Thema, welches ihm tagtäglich in Gesprächen begegnet und das IT-Experten weltweit und aus allen Branchen umtreibt. Aber wie Dr. Christian Prehofer richtig vermerkt: IoT ist kein einfaches Einsetzen einer Technologie – es ist ein sehr komplexes Thema, an das viele „Dinge&#rsquo; gekoppelt sind, und welches viele neue Risiken in sich birgt, jedoch auch ein enormes Potenzial aufweist.

Und so ist es auch kein Wunder, dass ein so umfassendes Thema Unternehmen immer wieder zum Stolpern bringt. Was sind also die Stolperfallen, denen Unternehmen immer wieder begegnen? Gibt es Möglichkeiten, diese zu umgehen?

Und täglich grüßt die Datensicherheit

Wir Deutschen neigen stets dazu, auf Nummer sicher zu gehen – und das betrifft vor allem unsere (persönlichen) Daten. Insbesondere Dr. Wilhelm Greiner sieht diesen Aspekt als gut und wichtig an. Es sei ein riskanter Ansatz, wenn vor allem bei Consumer-Geräten, kein großer Wert auf Sicherheit gelegt wird. Hier sieht er dringenden Handlungsbedarf. Und auch Dr. Christian Prehofer unterstützt dieses Statement: Bisher waren Haushaltsgeräte 10-20 Jahre im Gebrauch, wie kann sichergestellt werden, dass auch heute die Geräte eine lange Überlebensdauer haben und nicht anfällig für Risiken sind und aufgrund von Datenvorfällen ausgetauscht werden müssen? Aus der Unternehmersicht berichtet Melih Yener wiederum, dass Unternehmen es gewohnt seien, ihre Sicherheitsmodelle selbst zu erstellen – eine Vorgehensweise die sich nun im Wandel befindet.

Für die Zukunft wird die Sicherheit der Daten also weiterhin ein viel diskutiertes Thema bleiben – und laut unserer Experten ist das absolut notwendig. Sowohl Daten von Kunden, als auch Unternehmensdaten sollten beim Wandel zu IoT mit höchster Vorsicht behandelt werden, denn sie sind sowohl die wertvollste Ressource, als auch das gefährdetste Gut.

IoT – ja oder nein?

Aber sollen wir uns aus den bisher noch ungeklärten Sicherheitsfragen ganz von IoT abwenden? Wie genau sollte IoT und insbesondere die Stolperfallen angegangen werden? Gibt es DIE perfekte Strategie? Fragen, denen wir uns natürlich auch stellten. Sicher ist: Sich dem Internet der Dinge vollends zu verschließen ist aus Unternehmenssicht riskant. Am Sinnvollsten ist es laut Melih Yener, mit kleinen Pilotprojekten die ersten Erfahrungen zu sammeln. Kleine Projekte – seien sie auch nur lächerlich klein – sind der erste Schritt in die richtige Richtung. Denn nur in der tatsächlichen Ausführung entdecken die Unternehmen Problemfelder und Schwachstellen und können dementsprechend handeln. Lieber ausprobieren, als ewig in der Theorie herumzustochern, so die Devise von Herrn Yener. Diese Aussage unterstützt auch Dr. Christian Prehofer mit seinem Fazit, dass nur die Unternehmen erfolgreich sind, die lernen und nicht diejenigen, die über die beste Technologie verfügen – ganz nach dem Motto ‚Probieren geht über Studieren&#lsquo;. Und Dr. Wilhelm Greiner zieht mit einem Statement von Zypries seine Bilanz aus dieser Runde: „Die Amerikaner haben das Internet, wir haben die Dinge&#rsquo;. Deutschland möchte eine führende Nation im Bereich IoT werden, dazu sollten wir es ermöglichen, unsere Industrien – die Dinge – ans Internet anzukoppeln, um eine gewisse Heterogenität zu schaffen. Es bleibt also spannend, in welche Richtung sich IoT in Deutschland bewegt – werden wir eventuell sogar die IoT-Nation? Das Potenzial ist da, aber es gibt viel zu tun. Und eines wollen wir alle sicherlich nicht außer Acht lassen: die Sicherheit unserer persönlichen Daten.

Dennoch: Da bisher jedes Unternehmen sein „eigenes Süppchen gekocht&#rsquo; hat, bedarf IoT zukünftig einer gewissen Standardisierung, um eine anhaltende Kommunikation der „Dinge&#rsquo; zu ermöglichen. Kaum verwunderlich also, dass sich inzwischen Unternehmen auf die sogenannte Adaptertechnologie spezialisiert haben, um ein nahtloses Kommunizieren sicherzustellen.

Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei den Teilnehmern und freue mich, dass dieser Roundtable viele spannende, interessante und vor allem unterschiedliche Sichtweisen geben konnte – das vollständige Video können Sie sichhieransehen. Denn es bleibt nicht nur bei Datenschutz und den Best Practices für IoT: Diskutiert wurde z.B. auch, wie 5G einen großen Fortschritt bringen kann und inwiefern Startups uns als Vorbild dienen können.

Folgen Sie mir auch auf Twitterund bleiben Sie stets über die aktuellen Entwicklungen im Internet der Dinge informiert.

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Changing Times: Wie IoT unsere Unternehmen verändert

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Was bringt IoT kleinen und mittelständischen Unternehmen tatsächlich? Welchen Einfluss hat es auf die Sicherheit von Daten und Systemen? Und welche Strategien und Lösungen stehen zur Verfügung, um IoT überhaupt nutzbar zu machen? Deutsche Unternehmen beschäftigen sich mit vielen offenen Fragen rund um das marktbeherrschende Thema „Internet of Things&#rsquo;.

So unterschiedlich die Unternehmen, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen an IoT und so unterschiedlich die Fragestellungen und Ausgangspunkte. Diese Erfahrung habe ich in meinen Projekten immer wieder gemacht. In meinem letzten Beitrag habe ich mir Gedanken gemacht, warum gerade deutsche Unternehmen sich mit der Umsetzung von IoT-Projekten noch so schwer tun. Dabei wurde klar: Es sind genau diese oben genannten offenen Fragen, die sich trotz aller Diskussion und Beratung noch nicht zur Zufriedenheit aller beantworten lassen. Der Grund für das Zögern auf Management-Ebene, die digitale Transformation bis zum Schluss konsequent zu verfolgen, lässt sich meistens auf immer noch vorhandene Unsicherheiten zurückführen. Denn inzwischen ist allen bewusst: Ohne IoT werden Unternehmen aller Größen und Branchen in Zukunft kaum noch marktfähig sein.

Die Unsicherheit ist groß, aber auch die Ideen und Potenziale!

Trotz großer Unsicherheit hat die Mehrheit der deutschen Unternehmen großartige Ideen und Visionen, wie sich IoT-Ansätze sinnvoll einbringen lassen, sei es im Geschäftsmodell, im Marketing oder auch in der Produktentwicklung. Auch das ist eine Erkenntnis aus den vielen Projekten, die wir für unsere Kunden durchgeführt haben. Unternehmen sind davon überzeugt, dass IoT große Chancen für ihr Geschäft birgt. Dabei lässt sich grob zwischen drei verschiedenen Ebenen bzw. Einsatzgebieten unterscheiden. IoT lässt sich zum einen für die Erweiterung von Produkten und Dienstleistungen einsetzen. Im Unternehmen selbst geht es meist darum, operative Prozesse effizienter zu gestalten, Zeit zu sparen oder Assets zu flexibilisieren. Last but not least kann der Einsatz von IoT die Customer Experience positiv beeinflussen. Je mehr Marketing, Vertrieb und Service über die Kunden wissen, umso besser können auch ihre Bedürfnisse bedient werden.

Wie wirkt sich IoT auf Unternehmen und Branchen aus?

Welche konkreten Auswirkungen die Unternehmen erwarten und welche Potenziale sie sehen, das war der Gegenstand einer Studie von CIO und Computerwoche. Im Rahmen der Untersuchung wurden rund 350 Geschäftsführer, CIOs, CTOs sowie IT-Leiter und Fachabteilungen aus deutschen Unternehmen befragt. Das Gros der Befragten geht von positiven Effekten durch IoT aus: 60 Prozent sehen durch IoT große Chancen für ihr Geschäft. Dabei steigen die Erwartungen an die Effekte mit der Unternehmensgröße an: Bei den Großunternehmen gehen sogar 74 Prozent von mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit durch Internet of Things aus. Besonders auffällig ist die positive Stimmung in der Chemie- und Pharmaindustrie. In dieser Branche gehen sogar 84 Prozent der befragten Unternehmen davon aus, dass IoT zu mehr Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit führt.

Der Mehrwert bleibt vielerorts noch aus

Der erhoffte Mehrwert hat sich jedoch noch lange nicht in allen Branchen eingestellt. Auch das ist ein Ergebnis der Untersuchung: 25 Prozent der befragten Firmen konnten bislang keine höhere Produktivität, steigende Umsätze oder niedrigere Kosten feststellen. Auffällig hoch ist hier die Quote bei Handel, Banken und Versicherungen mit 37 Prozent. In zwei Prozent der Unternehmen sind IoT-Projekte sogar gescheitert. Und nur sieben Prozent der Firmen profitieren umgehend von ihrem Projekt. Trotz hoher Motivation bleiben also viele Projekte auf der Strecke oder sie führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Dies mag unter anderem daran liegen, dass das Projektmanagement bisher nicht hoch genug aufgehängt ist und Erfolge sich zu spät einstellen. Aber genau hier liegt meiner Meinung nach die Crux: Werden IoT-Projekte von Anfang an vom gesamten Management, nicht nur von CTO, CIO und IT-Leiter, befürwortet und als erfolgskritisch eingestuft, behalten sie auch dann ihren Schwung und ihre Bedeutung, wenn sie nicht sofort zu sichtbaren Effekten führen.

Die Digitalisierung als Wettbewerbsfaktor

Fast die Hälfte (46 Prozent) aller befragten Firmen halten sich zwar für so gut auf dem Markt positioniert, dass IoT sie nicht in ihrer Existenz gefährdet. Allerdings gibt es unter knapp einem Viertel der Befragten (24 Prozent) auch die Befürchtung, dass sie vom Internet of Things überrollt werden, wenn sie sich nicht darauf einstellen. Auch die Angst vor den schnellen und agilen Start-Ups mit IoT-Technologie geht um: Immerhin 32 Prozent der Unternehmen befürchten, dass sie langfristig von diesen überholt werden. Eines machen die Ergebnisse jedoch deutlich: Es sind insbesondere Organisationen ab 1.000 Mitarbeitern, die sich einerseits sehr viele Vorteile erhoffen, aber auch mit extremen Auswirkungen durch die disruptive Technologie rechnen. Kein Wunder also, dass KMU dem Thema mit einer größeren Skepsis begegnen. Insgesamt gesehen gehen aber nur knapp ein Drittel der befragten Unternehmen davon aus, dass Internet of Things für ihre Geschäftstätigkeit überhaupt nicht relevant ist.

In meinen Augen lassen diese Ergebnisse nur einen Schluss zu: Es ist höchste Zeit, zu handeln und die Digitalisierung in allen Branchen zu nutzen. Der Treiber muss dabei das Management sein – in Zusammenarbeit und mit Unterstützung aller Bereiche und Abteilungen. Sicher ist: Über kurz oder lang werden sich deutsche Unternehmen, ob klein oder groß, mit diesem Thema auseinandersetzen müssen.

Was bedeutet IoT für Ihr Unternehmen und Ihre Branche? Sehen Sie eher eine Bedrohung oder eine Chance darin? Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie andere Unternehmen IoT beurteilen, dann schauen Sie sich gerne hier um!

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Google Hangouts am 16. Mai um 10 Uhr: IoT-Revolution – Sind wir schon bereit?

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Manches Unternehmen mag sich noch mit der Frage beschäftigen: Ist IoT wirklich so revolutionär? Oder doch nur ein weiterer Hype, der schnell wieder vorbei ist? Für mich ist die Sache klar: IoT hat viel zu bieten! Neue Chancen, neue Märkte und neue Partnerschaften, die deutsche Unternehmen nur erkennen und ausschöpfen müssen, um auch weiterhin trotz Uber, Google und Facebook im globalen Markt bestehen zu können.

Doch es ist auch zu spüren, dass IoT Unternehmen und Endanwender verunsichert. Was ist die beste Strategie, um IoT in Unternehmen zu etablieren und Projekte erfolgreich umzusetzen? Gibt es denn schon Ansätze oder ist das Thema noch so neu, dass Unternehmen dem Ansatz „Learning by Doing&#rsquo; folgen müssen? Was sind die häufigsten Stolperfallen bei der Umsetzung? Welche Grundvoraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor sich Unternehmen an die ersten Projekte wagen können? Und: Welche Branchen profitieren denn nun eigentlich von IoT?

Fragen über Fragen!. Gemeinsam mit drei Branchenexperten werde ich die wichtigsten Fragen rund um IoT diskutieren. Am 16. Mai 2017 um 10 Uhr veranstalten wir einen Google Hangouts, den Sie live über unseren VMware Youtube-Kanal verfolgen können. Sie haben eigene Fragen, die Sie loswerden möchten? Dann nutzen Sie die live Chat-Funktion und tragen Sie zu einer regen Diskussion bei.

Und hier kommen meine Mitstreiter:

Melih Yener, Chief Technology Officer Central Europe and Nordics bei DXC Technology

Melih Yener ist Chief Technology Officer for Central Europe and Nordics bei DXC Technology. Er ist maßgeblich für die digitale Transformation von Kunden in der Automobil-, Fertigungs-, Banken-, Versicherungs- und Konsumgüterindustrie zuständig. Melih Yener ist auf die Umsetzung neuer Technologien in das digitale Plattformgeschäft spezialisiert.

 

 

 

Dr. Wilhelm Greiner, freier IT-Journalist u.a. für LANline

Dr. Wilhelm Greiner ist freier IT-Journalist und Inhaber eines Redaktionsbüros in der Nähe von Ingolstadt. Zudem ist er seit einiger Zeit stellvertretender Chefredakteur der IT-Publikation LANline. Durch seinen Beruf ist er ständig über die neuesten Entwicklungen im IT-Markt informiert und hat sich über die Jahre ein umfangreiches Wissen über den Markt aufgebaut.

 

 

Dr. Christian Prehofer, Competence Area Manager bei fortiss GmbH

Dr. Christian Prehofer ist Competence Area Manager bei fortiss GmbH in München. Seit 2013 leitet er in dieser Position eine Forschungsgruppe für Trusted Applications für Cyber-Physical Systems. Er verfügt über mehr als 150 Forschungspublikationen und hält mehr als 30 Patente. Seine Forschungsinteressen sind Fahrzeugarchitektur und -dienstleistungen, offene Plattformen für integrierte Mobilitätslösungen, Internet-Anwendungen sowie Software-Technologie und Architektur für mobile und eingebettete Systeme.

Dr. Christian Prehofer als Dozent an der TU München sowie als Lehrbeauftragter an der Universität von Chang&#rsquo;an, China tätig.

Merken Sie sich den Termin bereits heute in Ihrem Kalender vor! Lange ist es nicht mehr hin. In der Zwischenzeit finden Sie alle weiteren Details zum Event hier. Ich freue mich auf Ihre Anregungen während des Hangouts und eine spannende Diskussion mit vielen Anwendungsbeispielen! Falls Sie keine Zeit haben, unsere Diskussion live mitzuverfolgen, können Sie sich im Anschluss die Zusammenfassung im Blogpost und Video ansehen.

Sie möchten regelmäßig über Neuigkeiten aus dem IoT-Markt informiert werden? Dann folgen Sie mir auf Twitter!

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Die größten Hindernisse für IoT-Projekte

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

In meinen letzten Beiträgen bin ich schon intensiv auf die Themen Chancen und Potentiale durch IoT, auf neue Geschäftsmodelle und die Bedeutung von Partnerschaften eingegangen. Als IoT-Experte bin ich täglich mit Unternehmen in Kontakt, die gerne entsprechende Projekte umsetzen möchten, die fantastische Visionen verfolgen und ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten möchten. Doch während in den USA die Innovationen kräftig vorangetrieben werden, scheint Deutschland bei IoT-Projekten stets mit angezogener Handbremse zu fahren.

Größtes Hindernis: IT-Security

Die große Frage, die immer wieder gestellt wird, lautet: Was hindert denn die deutschen Unternehmen daran, IoT-Projekte umzusetzen? Sehen sie nicht die goldene Zukunft, die großartigen Möglichkeiten und die unternehmerischen Vorteile? Den Deutschen wird schon immer nachgesagt, dass ihre vielen Bedenken sie am Handeln hindern. Die folgende Erkenntnis ist deshalb wenig überraschend: Eine der größten Hemmschwellen ist eindeutig die IT-Sicherheit. Doch dank einer Umfrage von IDG zum Internet der Dinge können wir jetzt auch mit konkreten Zahlen aufwarten und sehen, wo genau der Schuh drückt – das ist der erste Schritt, um auch in Deutschland Fahrt aufnehmen zu können.

Immerhin 44 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass sie das Internet der Dinge als neues Einfallstor für Angriffe sehen. Insbesondere in kleinen Unternehmen mit bis zu 99 Mitarbeitern (55 Prozent) und Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie (58 Prozent) sind diese Bedenken stark verbreitet. Spannend ist auch ein Blick auf Unternehmen, die bereits die ersten Projekte verwirklicht haben. Für 57 Prozent stellte die Security tatsächlich die größte Herausforderung dar – ganz unbegründet sind die Bedenken der deutschen Unternehmen also nicht.

Komplexität als weiterer Fallstrick

Doch nicht nur die IT-Sicherheit stellt eine Herausforderung dar. Ein Drittel der befragten Unternehmen fürchtet die Komplexität des Themas. Weitere genannte Hemmnisse sind die IT-Infrastruktur (30 Prozent) und mit jeweils 29 Prozent mangelndes Know-how und fehlende Ressourcen. Vor allem kleine Unternehmen haben nicht immer die Manpower, um diese Projekte zu stemmen. IoT-Projekte sind umfangreich und herausfordernd – auch weil sich die Unternehmen nochmal intensiv mit den eigenen Produkten und Dienstleistungen auseinandersetzen und kreativ werden müssen. Hinzu kommt, dass IoT-Projekte auch teuer sein können, denn oftmals muss zunächst noch in Hardware, Cloud-Services oder Security-Maßnahmen investiert werden.

Anbieter stehen in der Pflicht

Dennoch: Deutsche Unternehmen müssen mit der amerikanischen Konkurrenz Schritt halten! Und das ist nur mit neuen Innovationen möglich: IoT ist einer der Türöffner, um bereits bestehende Produkte und Services weiterzuentwickeln, auf sich ändernde Kundenwünsche einzugehen und neue Mehrwerte zu generieren. Dennoch müssen die Bedenken der Unternehmen ernstgenommen werden und nicht einfach als das Bedürfnis der Deutschen Gründlichkeit abgetan werden. Und genau hier müssen die Anbieter einschreiten: Die Kunden müssen an die Hand genommen werden, Lösungen anhand von Beispielen aufgetan und deren Sicherheit demonstriert werden. Eine detaillierte Beratung von ausgewiesenen Experten wird auch schon bald deutsche Unternehmen von den Vorteilen des IoT überzeugen. Worauf warten Sie also noch? Helfen Sie dabei den Weg für weitere kreative Köpfe zu ebnen.

Weitere spannende Fakten aus der genannten Studie von CIO und Computerwoche finden Sie hier. Folgen Sie mir außerdem auf Twitter und erfahren Sie regelmäßig mehr über neueste IoT-Trends und Entwicklungen der Branche.

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