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Amadeus verwaltet das weltweite Reise-Ökosystem mit der Netzwerkvirtualisierung von VMware

Beitrag von Annette Maier, Vice President & General Manager Germany, VMware

Für viele Erholungsbedürftige ist es eine nervige Angelegenheit: Die Flug- und Hotelbuchung für den lang ersehnten Urlaub. Bis man die Daten aller Mitreisenden eingegeben hat und denkt, endlich am Ziel zu sein, vergehen gefühlt Stunden. Und dann hängt sich natürlich im letzten Moment die Webseite auf! Damit das ihren Kunden nicht passiert, hat die Amadeus IT Group aufgerüstet – zu Spitzenzeiten verarbeitet Amadeus bis zu 39.000 Enduser-Transaktionen pro Sekunde!

Die Amadeus IT Group ist ein führender Anbieter zukunftsweisender Technologien für die Reisebranche mit einem Umsatz von mehr als 3 Milliarden Euro. Von der Flugsuche bis hin zur Buchung, von der Preiskalkulation über die Ticketausstellung bis hin zum Reservierungsmanagement, vom Check-in bis zum Abflug, von der Hotel- bis zur Mietwagenbuchung: Die Technologie von Amadeus verhilft der Reisebranche zu stetigem Fortschritt.

Hohe Erwartungen der Kunden

Durch die vielen Stakeholder von Amadeus – darunter Fluglinien, Flughäfen, Hotels, Bahngesellschaften und Reiseveranstalter – bewegt sich das Unternehmen in einem dynamischen Branchenumfeld, das hohe Agilität, Effizienz, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit erfordert und zugleich eine strikte Kostenkontrolle nötig macht. Die Kunden erwarten eine absolut hohe Verfügbarkeit für ihre Systeme, ohne Rücksicht darauf, dass das Transaktionsvolumen beständig exponentiell wächst. Zugleich erwarten die Kunden Innovationen, neue Business Services und hochentwickelte Anwendungen.

Um die Kundenwünsche besser zu bedienen, wollte Amadeus eine flexiblere und handfeste Cloud-basierte Anwendungsplattform aufbauen, die die verschiedenen Stakeholder miteinander verbindet, sich einfach Veränderungen anpasst und verschiedene Geschäftsmodelle bedienen kann; eine Plattform, die Anwendungen schneller bereitstellt als je zuvor: Amadeus Cloud Services. Im Mittelpunkt steht der Reisende, dessen Reiseerlebnis optimiert werden soll. Um das zu ermöglichen, benötigte Amadeus eine flexible Cloud Computing-Plattform, die eine agile Anwendungsentwicklung unterstützt.

Amadeus setzt auf Cloud Computing & Open Source

Um die Lebenszyklen der Anwendungsentwicklung zu beschleunigen und neue Geschäftschancen schnell erschließen und wahrnehmen zu können, setzt Amadeus auf Cloud Computing. Amadeus Cloud Services basiert zu großen Teilen auf Open Source-Technologie, da sie mehr Flexibilität bietet. Die Cloud ermöglicht schnellere Deployments und gibt Entwicklern den Zugang zu OpenStack Services und APIs, womit sie neue Apps und Services bauen können, die zu Wettbewerbsvorteilen verhelfen. Mit NSX hat Amadeus zusätzlich die Möglichkeit, auf diesen Plattformen flexibel Netzwerke zu erschaffen und die Grenzen zu beseitigen, auf die das Unternehmen bei früheren Networking-Lösungen immer wieder gestoßen ist.

Kundenbeispiele wie Amadeus zeigen, welche neuen Innovationen durch technologischen Fortschritt realisiert werden können. Unternehmen müssen heutzutage beständig über den eigenen Tellerrand schauen und sich überlegen, wie sie den Kunden einen echten Mehrwert bieten können. Sie grenzen sich so von der Konkurrenz ab und bleiben auch langfristig wettbewerbsfähig. In der modernen schnelllebigen Welt ist IT von entscheidender Bedeutung und kann ganz neue Tore öffnen.

Wollen Sie die Netzwerkvirtualisierung genauso wie Amadeus vorantreiben? Beginnen Sie mit unserem Network Virtualization for Dummies Guide - ein Crashkurs, wie Sie aus der festgefahrenen Vergangenheit raus und in die Ära des virtualisierten Netzwerks mit VMware ziehen können. Hier klicken für eine kostenlose Kopie von &#rsquo;Network Virtualization for Dummies&#rdquo;.

Zu Themen rund um Karriere & Leadership sowie spannenden Beispielen, wie unsere Kunden die VMware-Produkte einsetzen, folgen Sie mir unter LinkedIn, Xing und Twitter.

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Nicht von der Stange: Wie IoT den Handel zukunftsfähig und menschlich macht

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Das Internet der Dinge (IoT) hinterlässt in allen Lebensbereichen Spuren: Wie der EHI-Ladenmonitor 2017 zeigt, investieren Einzelhändler aller Art in neue Technologien, um On- und-Offline Shopping bestmöglich zu vernetzen. Trotz aller Technologie und dem andauernden und fast schon erschreckenden Fachhandelssterben scheinen Tante Emma und das persönliche Verkaufsgespräch jedoch zum Glück noch nicht ausgedient zu haben. Welche Möglichkeiten bietet IoT dem Handel, individuell und produktiv zu verkaufen und dabei den „menschlichen Faktor&#rsquo; nicht aus den Augen zu verlieren?

Die Customer Journey im Laden verbessern

Der lokale Supermarkt ums Eck hat es schwierig, das Einkaufsverhalten seiner Kunden zu verfolgen – im Gegensatz zum Online Handel. Handelsunternehmen geben daher viel Geld für Marktforschung aus und wissen dennoch oft nicht im Detail, wie ihr Konsument sich in der Filiale verhält. IoT scheint dafür eine Lösung zu bieten: Was will der Kunde? Wie entscheidet der Kunde? Und wie reagiert er auf Produktvorschläge und Angebote am Point of Sale? Online ist es ein leichtes, das Kundenverhalten nachzuvollziehen und Antworten auf diese Fragen zu finden. Der stationäre Handel hat jedoch, IoT sei Dank, inzwischen auch Möglichkeiten. Zum Beispiel zeigen so genannte Heatmaps Händlern, wie viele Kunden sichwo über einen bestimmten Zeitraum in ihrem Geschäft aufhalten. Kameras zeichnen die Bewegungsmuster der Kunden auf und übertragen sie an eine Software. So wissen Händler, welche Regale oder Präsentationstische am stärksten frequentiert werden – eine wichtige Information für die Anordnung der Produkte sowie die Angebotsgestaltung.

IoT statt Lagerarbeiten

Die Kundenbindung ist aber nicht der einzige Punkt, der durch IoT im Handel verbessert wird. Auch das Filialmanagement wird erleichtert. Intelligente Regale erkennen durch die verbaute Technik, wann Auffüllbedarf besteht. Auch falsch einsortierte Produkte können von den Regalen identifiziert werden und einen Mitarbeiter benachrichtigen. So kann es dann zum Beispiel nicht mehr passieren, dass die Erdbeertörtchen als Aprikosentaschen ausgezeichnet werden, wie ich das heute beim Bäcker gesehen habe. Jedes Produkt ist mit den individuellen Eigenschaften, zum Beispiel dem Gewicht, im System hinterlegt. Mit Hilfe dieser Eigenschaften und optischer Erkennung werden falsch zurückgelegte Produkte identifiziert, wodurch sich der Aufwand für die Verkäufer erheblich reduziert. Auch Preise und Angebote können automatisiert angepasst werden. Das sind nur ausgewählte Szenarien, die aber die Bandbreite der Vorteile von IoT im Handel sehr gut aufzeigen.

Ist die Zukunft des Handels also der IoT unterstützte Laden? Ein Konzept, wie Amazon es aktuell mit Amazon Go umsetzt. Der Kunde betritt die Filiale, nimmt die Produkte, die er kaufen möchte, aus dem Regal, legt diese in seinen Einkaufskorb – und verlässt den Laden einfach, wenn er seinen Einkauf abgeschlossen hat. Ohne lästiges Warten an der Kasse und Bar- oder Kartenzahlung. Jedoch auch ohne jeglichen Kontakt zu Verkäufern. Die Aktionen des Kunden werden u.a. von Sensoren und Kameras sowie dahinterliegenden Algorithmen verarbeitet. Dieses System kommt jedoch aktuell bereits bei 20 Kunden im Laden an seine Grenzen. Dies sind aber die üblichen Kinderkrankheiten bei jeder neuen Technologie; traditionelle Einzelhändler sollten sich hierdurch nicht in Sicherheit wiegen.

Hybride Konzepte als Königsweg

Ich denke, die Zukunft liegt anderswo, nämlich in der Hybridität von On- und Offline Handel. Boomende Handelsunternehmen, beispielsweise der Supermarkt-Gigant Alibaba in China, setzen auf die Verknüpfung von digitalen Retail Technologien mit modernen stationären Elementen. Denn: Wie schon bei Tante Emma steht auch beim heutigen Einkauf der Kunde im Mittelpunkt. Nur ein glücklicher Kunde ist ein zahlender Kunde – und glücklich wird der Kunde zum Beispiel durch ein einfaches Einkaufserlebnis, das seine Wünsche schnell und bequem erfüllt. Dies lässt sich zum Beispiel durch Systeme erreichen, die über das Internet der Dinge vernetzt sind und Kunden aufgrund ihrer Mobilfunkanbindung schon beim Betreten des Ladens „erkennen&#rsquo;. Mittels Indoor-Navigation leiten sie die Interessenten zu den Produkten, die sie sich online angesehen haben. Das ist zwar teilweise noch Vision, aber zumindest in Teilen bereits Realität. Der Schuhhersteller Lloyd zum Beispiel setzt in seinen Läden in Peking bei der Kundenberatung Tablets ein. Das voll automatisierte Warensystem befindet sich hinter einer Glaswand innerhalb der Verkaufsräume und ist für Kunden einsehbar. Ist das gewünschte Modell mit Hilfe eines Kundenberaters übers Tablet ausgewählt, wird es automatisch vom Lager abgerufen. Der Kunde kann beobachten, wie sein Paar zur Ausgabe wandert. Das Verkaufsgespräch wird nicht durch einen Gang zum Lager unterbrochen. Gegenüber reinem Online-Shopping bietet dieser hybride Ansatz einen entscheidenden Vorteil: Der Kunde kann sich „live&#rsquo; von der Qualität und Passform seiner Schuhe überzeugen und sich vor Ort beraten lassen, bei absolut schneller und bequemer Auswahl und Bedienung.

Für mich ist das die ideale Mischung aus „menschlichem Kontakt&#rsquo; und „Künstlicher Intelligenz&#rsquo;, die uns allen – Unternehmen, Verkäufer und Kunden – das Leben erleichtert. Was ist für Sie persönlich die Idealvorstellung für New Shopping? Wären Sie bereit auf Beratung durch Menschen ganz zu verzichten? Oder halten auch Sie einen gesunden Mix für den besten Weg? Ich freue mich auf Ihre Meinung dazu auf Twitter, LinkedIn oder XING!

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Nicht von der Stange: Wie IoT den Handel zukunftsfähig und menschlich macht

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Das Internet der Dinge (IoT) hinterlässt in allen Lebensbereichen Spuren: Wie der EHI-Ladenmonitor 2017 zeigt, investieren Einzelhändler aller Art in neue Technologien, um On- und-Offline Shopping bestmöglich zu vernetzen. Trotz aller Technologie und dem andauernden und fast schon erschreckenden Fachhandelssterben scheinen Tante Emma und das persönliche Verkaufsgespräch jedoch zum Glück noch nicht ausgedient zu haben. Welche Möglichkeiten bietet IoT dem Handel, individuell und produktiv zu verkaufen und dabei den „menschlichen Faktor&#rsquo; nicht aus den Augen zu verlieren?

Die Customer Journey im Laden verbessern

Der lokale Supermarkt ums Eck hat es schwierig, das Einkaufsverhalten seiner Kunden zu verfolgen – im Gegensatz zum Online Handel. Handelsunternehmen geben daher viel Geld für Marktforschung aus und wissen dennoch oft nicht im Detail, wie ihr Konsument sich in der Filiale verhält. IoT scheint dafür eine Lösung zu bieten: Was will der Kunde? Wie entscheidet der Kunde? Und wie reagiert er auf Produktvorschläge und Angebote am Point of Sale? Online ist es ein leichtes, das Kundenverhalten nachzuvollziehen und Antworten auf diese Fragen zu finden. Der stationäre Handel hat jedoch, IoT sei Dank, inzwischen auch Möglichkeiten. Zum Beispiel zeigen so genannte Heatmaps Händlern, wie viele Kunden sichwo über einen bestimmten Zeitraum in ihrem Geschäft aufhalten. Kameras zeichnen die Bewegungsmuster der Kunden auf und übertragen sie an eine Software. So wissen Händler, welche Regale oder Präsentationstische am stärksten frequentiert werden – eine wichtige Information für die Anordnung der Produkte sowie die Angebotsgestaltung.

IoT statt Lagerarbeiten

Die Kundenbindung ist aber nicht der einzige Punkt, der durch IoT im Handel verbessert wird. Auch das Filialmanagement wird erleichtert. Intelligente Regale erkennen durch die verbaute Technik, wann Auffüllbedarf besteht. Auch falsch einsortierte Produkte können von den Regalen identifiziert werden und einen Mitarbeiter benachrichtigen. So kann es dann zum Beispiel nicht mehr passieren, dass die Erdbeertörtchen als Aprikosentaschen ausgezeichnet werden, wie ich das heute beim Bäcker gesehen habe. Jedes Produkt ist mit den individuellen Eigenschaften, zum Beispiel dem Gewicht, im System hinterlegt. Mit Hilfe dieser Eigenschaften und optischer Erkennung werden falsch zurückgelegte Produkte identifiziert, wodurch sich der Aufwand für die Verkäufer erheblich reduziert. Auch Preise und Angebote können automatisiert angepasst werden. Das sind nur ausgewählte Szenarien, die aber die Bandbreite der Vorteile von IoT im Handel sehr gut aufzeigen.

Ist die Zukunft des Handels also der IoT unterstützte Laden? Ein Konzept, wie Amazon es aktuell mit Amazon Go umsetzt. Der Kunde betritt die Filiale, nimmt die Produkte, die er kaufen möchte, aus dem Regal, legt diese in seinen Einkaufskorb – und verlässt den Laden einfach, wenn er seinen Einkauf abgeschlossen hat. Ohne lästiges Warten an der Kasse und Bar- oder Kartenzahlung. Jedoch auch ohne jeglichen Kontakt zu Verkäufern. Die Aktionen des Kunden werden u.a. von Sensoren und Kameras sowie dahinterliegenden Algorithmen verarbeitet. Dieses System kommt jedoch aktuell bereits bei 20 Kunden im Laden an seine Grenzen. Dies sind aber die üblichen Kinderkrankheiten bei jeder neuen Technologie; traditionelle Einzelhändler sollten sich hierdurch nicht in Sicherheit wiegen.

Hybride Konzepte als Königsweg

Ich denke, die Zukunft liegt anderswo, nämlich in der Hybridität von On- und Offline Handel. Boomende Handelsunternehmen, beispielsweise der Supermarkt-Gigant Alibaba in China, setzen auf die Verknüpfung von digitalen Retail Technologien mit modernen stationären Elementen. Denn: Wie schon bei Tante Emma steht auch beim heutigen Einkauf der Kunde im Mittelpunkt. Nur ein glücklicher Kunde ist ein zahlender Kunde – und glücklich wird der Kunde zum Beispiel durch ein einfaches Einkaufserlebnis, das seine Wünsche schnell und bequem erfüllt. Dies lässt sich zum Beispiel durch Systeme erreichen, die über das Internet der Dinge vernetzt sind und Kunden aufgrund ihrer Mobilfunkanbindung schon beim Betreten des Ladens „erkennen&#rsquo;. Mittels Indoor-Navigation leiten sie die Interessenten zu den Produkten, die sie sich online angesehen haben. Das ist zwar teilweise noch Vision, aber zumindest in Teilen bereits Realität. Der Schuhhersteller Lloyd zum Beispiel setzt in seinen Läden in Peking bei der Kundenberatung Tablets ein. Das voll automatisierte Warensystem befindet sich hinter einer Glaswand innerhalb der Verkaufsräume und ist für Kunden einsehbar. Ist das gewünschte Modell mit Hilfe eines Kundenberaters übers Tablet ausgewählt, wird es automatisch vom Lager abgerufen. Der Kunde kann beobachten, wie sein Paar zur Ausgabe wandert. Das Verkaufsgespräch wird nicht durch einen Gang zum Lager unterbrochen. Gegenüber reinem Online-Shopping bietet dieser hybride Ansatz einen entscheidenden Vorteil: Der Kunde kann sich „live&#rsquo; von der Qualität und Passform seiner Schuhe überzeugen und sich vor Ort beraten lassen, bei absolut schneller und bequemer Auswahl und Bedienung.

Für mich ist das die ideale Mischung aus „menschlichem Kontakt&#rsquo; und „Künstlicher Intelligenz&#rsquo;, die uns allen – Unternehmen, Verkäufer und Kunden – das Leben erleichtert. Was ist für Sie persönlich die Idealvorstellung für New Shopping? Wären Sie bereit auf Beratung durch Menschen ganz zu verzichten? Oder halten auch Sie einen gesunden Mix für den besten Weg? Ich freue mich auf Ihre Meinung dazu auf Twitter, LinkedIn oder XING!

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Netzwerk-Virtualisierung als ein Schlüsselfaktor für eine agile Multi-Cloud-Strategie

Jedes Unternehmen, egal in welcher Branche, ist bestrebt, flexibel auf Marktanforderungen reagieren zu können und so wettbewerbsfähiger zu werden. Dass dies am besten mit einer agilen IT-Infrastruktur im Rahmen einer Cloud Computing-Strategie zu erreichen ist, haben die meisten verinnerlicht. Dass sie sich andererseits nicht tagtäglich mit der Cloud und deren Betriebsmodellen beschäftigen wollen oder können, ist ebenso verständlich wie nachvollziehbar. Die IT soll einfach funktionieren – und Hand in Hand mit den Geschäftszielen arbeiten. Um dies zu erreichen, muss die Cloud-Umgebung entsprechend der Business-Anforderungen gestaltet werden und idealerweise erfahrene IT-Berater mit ins Boot geholt werden, die einen Business Cloud Alignment Ansatz verfolgen.

Das Hauptproblem, das wir nach wie vor bei unseren Kunden feststellen, ist, dass die Geschwindigkeit, in der sich das Business entwickelt, nicht mit der der IT im Einklang ist. Das Business ist meist um einiges voraus, was in der heutigen Zeit nicht der Fall sein dürfte. Im Gegenteil: Die IT sollte nicht nur gleichauf mit dem Business, sie sollte idealerweise sogar eine Nasenlänge voraus sein.

Große, europäische Bank als prägnantes Beispiel

Einer unserer Partner aus dem VMware Cloud Partner Netzwerk, ein führender Datacenter und Service Provider in Europa, war in dieses Projekt involviert. Dabei ging es darum, die Bank, deren IT-Abläufe über einen Wirrwarr von Cloud-Umgebungen abgewickelt wurden, agiler zu machen. Durch eine Vielzahl von Standardisierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Dokumenten-basierte Arbeitsabläufe manuell vorgenommen werden mussten, liefen die Prozesse in der Bank recht langsam ab. Das IT-Team musste sage und schreibe 63 einzelne Schritte vollziehen und dabei außerdem die Security und Compliance Policies überprüfen. Das war alles sehr langwierig und unbefriedigend für alle Beteiligten.

Unser Partner half schließlich, diesem Wirrwarr zu entkommen und brachte mit der VMware CrossCloud-Architektur Licht ins Dunkel: Der VMware Multi-Cloud-Ansatz bedeutet, dass unsere Kunden zahlreiche Anwendungen und Umgebungen entweder im eigenen Rechenzentrum, bei Partnern oder in einer gemischten Umgebung einheitlich betreiben, zentral verwalten und managen können. Der oft genannte „Pferdefuß”Security lässt sich dadurch umgehen, indem sich Netzwerk- und Security-Services standardisieren und automatisieren lassen. Und das geht – über alle Clouds hinweg – mittels VMware NSX.

Wie das funktioniert? Indem NSX Sicherheitsfunktionen direkt in den Hypervisor integriert. NSX ermöglicht Mikrosegmentierung und detaillierte Sicherheit für einzelne Workloads und schafft so ein wesentlich höheres Maß an Sicherheit im Rechenzentrum. Sicherheitsrichtlinien bleiben an die Workloads gebunden, egal wo sich die Workloads in der Netzwerktopologie befinden.

Das wird dadurch möglich, indem NSX Netzwerkfunktionen von der zugrunde liegenden Hardware abstrahiert und Netzwerkfunktionen und Sicherheitsrichtlinien mit ihren jeweiligen Workloads verknüpft. So können sich Anwendungen und Daten überall befinden und überall zugänglich sein – in der eigenen „privaten” Cloud, in einer Cloud eines Service Providers oder in einer hybriden Umgebung. Die Workloads lassen sich jederzeit problemlos von einem Rechenzentrum in ein anderes verschieben.

Was das für die europäische Bank bedeutet?

Nachdem unser Service Partner die Netzwerk-Virtualisierung erfolgreich eingeführt, Arbeitsschritte standardisiert und automatisiert hat, konnten deren Anwendungen in einer gemeinsamen Betriebsumgebung Cloud- und Geräte-übergreifend vernetzt, abgesichert, ausgeführt und verwaltet werden. Einzelne „Cloud-Silos” gibt es nicht mehr. Stattdessen freut sich die IT-Organisation nun über eine gemeinsame Betriebsumgebung, die die nötige Transparenz und die erforderlichen Tools zur Cloud-übergreifenden Visualisierung und Verwaltung von Ressourcen, Workloads und Betriebsabläufen beinhaltet.

Schlussendlich können dadurch neu benötigte Ressourcen innerhalb einer halben Stunde – statt wie früher innerhalb von Tagen – bereitgestellt und umgehend auf die Belange der Kunden eingegangen werden. NSX ist der beste Weg, Agilität zu garantieren, ohne Abstriche bei der Sicherheit in Kauf nehmen zu müssen.

Sie möchten mehr spannende Anwendungsfälle erfahren? Dann besuchen Sie vom 11. bis 14. September 2017 unser Highlight-Event in Barcelona! Hier geht’s zur Registrierung. Sie können leider nicht kommen? Dann halten wir Sie auf Twitter auf dem Laufenden!

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Visus Symposium „Innovationsdialog 2017“ trifft Nerv der Zeit

Gastblogbeitrag von Carsten Kramschneider, Strategic Account Executive Healthcare & Education

Die Transformation durch IT macht vor keiner Branche halt – überall schlummern neue Potentiale, aber auch Herausforderungen. Und das ist die Brücke, die wir bei VMware schlagen müssen. Eine Balance zu finden zwischen digitalem Fortschritt, gesellschaftlichem Misstrauen und IT-Sicherheit bzw. Datenschutz. Insbesondere im Gesundheitswesen spielt das Thema Datenschutz eine immer größere Rolle. Und so widmete sich auch das Visus Symposium „Innovationsdialog 2017&#rsquo; in Essen genau diesen Themen. Gemeinsam mit einigen Kollegen war ich vor Ort, um mich mit Teilnehmern aus den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsbranche auszutauschen.

Das Visus Symposium &#rsquo;Innovationsdialog 2017&#rdquo; fand am 29. Juni in der beeindruckenden Kulisse der Zeche Zollverein in Essen statt – die Gespräche drehten sich um die Gesundheits-IT, ihre Herausforderungen und Chancen. Insgesamt waren 15 Unternehmen vor Ort, präsentierten ihre Lösungen zur Optimierung der medizinischen Versorgung und führten angeregte Gespräche mit den Fachbesuchern. Das diesjährige VISUS Symposium, bei dem Teilnehmer aus Praxen, Krankenhäusern, Wissenschaft, Forschung und Industrie zusammen kamen, fand bereits zum vierten Mal statt – und ermöglichte uns einen entspannten Rahmen, um Meinungen auszutauschen und interessante neue Einblicke zu gewinnen.

Sascha Lobo stellt gesellschaftlichen Diskurs in den Mittelpunkt

Ein absolutes Highlight stellte der Auftritt von Autor, Kolumnist, Strategieberater und Blogger Sascha Lobo dar. In seiner Keynote ging er insbesondere auf den ‚Gruselfaktor&#lsquo; ein, den die rasanten technologischen Fortschritte für die Endnutzer mit sich bringen. Insbesondere, wenn es um die fortschreitende Digitalisierung in der Gesundheitsbranche geht. Er forderte die Unternehmen auf, ihre gesellschaftliche Verantwortung anzunehmen und proaktiv auf die Menschen zuzugehen, um die Debatte über ethische, moralische und gesellschaftliche Grenzen der Digitalisierung aus dem Schutz der sozialen Netzwerke in die Öffentlichkeit zu verlegen.

Anschließend befassten sich die sechs Impulsvorträge, die im Vorfeld der Veranstaltung aus 25 Abstracts ausgesucht worden waren, mit den heute alltäglichen und praktischen Herausforderungen. Behandelt wurden Themen wie das Patientenfach innerhalb der Telematikinfrastruktur, die On-Demand-Übertragung von Medikationsdaten mittels HL7 FHIR, die semantische Spracherkennung im Umfeld strukturierter Befundung sowie der praktische Einsatz von IHE XDS.

Anschließend wurden zwei der sechs Vortragsthemen in Speed Workshops vertieft:

Der Vortrag „IT-Strategien im Zeitalter der digitalen Revolution&#rsquo; von Bernd Behrend und der Beitrag der Unity AG „Effiziente Prozesse sicherstellen und dabei die Zukunft nicht aus den Augen verlieren&#rsquo; sorgten für rege Diskussionen unter den 20 Workshop-Teilnehmern. Insbesondere das routinierte Fachwissen aus dem Praxis- und Klinikalltag sorgte für interessante Einblicke. Das sahen auch die restlichen Teilnehmer so, denen die Workshop-Ergebnisse prägnant und auf den Punkt präsentiert wurden.

Spielerische Präsentation wissenschaftlicher Themen begeistert Teilnehmer

Abgerundet wurde das Event von einem Science Slam, bei dem die drei jungen Wissenschaftler Julia Volmerg, Marc Hinderer und Christian Haux mit kurzen und äußerst unterhaltsamen „Performances&#rsquo; gegeneinander antraten. Beim Science handelt es sich um ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier, bei dem Wissenschaftler ihre Forschungsthemen innerhalb einer vorgegebenen Zeit vor Publikum präsentieren.

Das Visus Symposium war ein rundum gelungenes Event mit einer interessanten Mischung aus Wissenschaft, IT, Medizin und Humor, das auch mir persönlich wieder ganz neue Einblicke vermittelt hat. Durch den familiären Rahmen konnten wir miteinander spannende Diskussionen führen und herausfinden, wo die unterschiedlichen Gruppen stehen. Auch immer wieder interessant: Wo drückt der Schuh denn nun genau? Insbesondere bei großen Organisationen wie Krankenhäusern gewinne ich durch diese kleinen Events neue Einblicke. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr!

Waren Sie auch auf dem Event? Sind Sie vielleicht Arzt, Pflegekraft oder arbeiten in der Forschung? Oder Sie sind IT-Mitarbeiter in der Gesunsheitsbranche? Wie erfahren Sie die Digitalisierung? Welche Beispiele für IT-Projekte haben Sie? Folgen Sie mir auf Twitter, LinkedIn oder Xing und lassen Sie mich daran teil haben! Ich bin gespannt!

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Machen Sie sich fit: Besuchen Sie die VMware Summer School

Gastbeitrag von Marcel Panholzer, Senior Manager Systems Engineering, VMware

Viele Spitzensportler, darunter die HuberBuam, Joey Kelly und Helmut Linzbichler sind mittlerweile auch als Motivationstrainer für Unternehmen und Veranstaltungen unterwegs. Weshalb? Weil sie glänzende Vorbilder sind und zeigen: Wer sich mit Fleiß, Disziplin und regelmäßigem Training für seine Ziele engagiert, der wird sie letztendlich auch erreichen. Natürlich gilt das nicht nur für den Sport, sondern auch für den Job. Auch hier müssen wir regelmäßig über uns hinauswachsen, unseren Horizont erweitern und uns mit neuen Themen beschäftigen, um nicht hinter der Konkurrenz zu verschwinden bzw. um noch erfolgreicher zu werden.

Ihre Kollegen machen sich allmählich auf den Weg in den Sommerurlaub und im Büro wird es ruhiger? Sie können sich auch mal einen oder mehrere Tage für eine Fortbildung reservieren? Sie wohnen in/um Zürich, Renens oder Wien? Dann besuchen Sie doch das spezielle IT Bootcamp für Ihr Gehirn, unsere VMware Summer School! Dieses Jahr verfolgen wir drei Themenfelder: die Modernisierung von Rechenzentren, die Integration von Public Clouds und die Umsetzung des digitalen Arbeitsplatzes. Es geht allerdings nicht nur darum, Ihnen theoretisches Wissen zu vermitteln, Sie erhalten auch praktische Anweisungen. Im Hands-On Labs können Sie die VMware Lösungen gleich selbst ausprobieren und bei Problemen die anwesenden Experten zu Rate ziehen.

Modernisierung von Rechenzentren

Wir stellen Ihnen neue Technologien und Strategien vor, mit denen Sie innovative Ansätze verfolgen und das Life Cycle Management in Ihrem Rechenzentrum verbessern können. Optimieren Sie den Einsatz, Konfiguration und Bereitstellung von Infrastruktur-Ressourcen. Der spezielle Fokus liegt hier auf Software-definiertem Storage.

Und um die folgenden Themen geht es: Design von Server & Netzwerk-Hardware, richtlinienbasierte Storage-Verwaltung, vSAN Heatlthcheck, Day-2-Operations und Troubleshooting. Danach sind Sie bestens gerüstet, um auch in Ihrem Rechenzentrum die Transformation durchführen zu können.

Integration von Public Clouds

Verschieben Sie Ressourcen aus Ihrem Rechenzentrum in die Cloud und werden Sie flexibler! Mit den entsprechenden zentralen Verwaltungsfunktionen ist es ein Kinderspiel. Von der gewonnen Agilität können Sie nur profitieren!

Hier erfahren Sie alles, was Sie über die Unterstützung für Hybrid Cloud, Disaster Recovery aus der Cloud und die Verwaltung mehrerer Clouds wissen müssen.

Setzen Sie den digitalen Arbeitsplatz in die Realität um

Mithilfe von digitalen Arbeitsplätzen können Ihre Mitarbeiter sehr viel flexibler und damit auch effizienter arbeiten, indem sie unabhängig von ihrem Standort jederzeit auf die benötigten Unternehmensressourcen zugreifen können. Stellen Sie ihnen die Anwendungen sicher auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung.

Sie möchten gerne wissen, wie die VMware Vision für den stetig wachsenden Bedarf digitaler Arbeitsplätze aussieht? In dieser Session erfahren Sie noch mehr: Wie Sie das Workspace ONE Application Portal nutzen und verwalten können, wie Sie AirWatch und Horizon in Workspace ONE integrieren und schnell Desktops bereitstellen und VMware App Volumes einsetzen können.

Wo können Sie sich wann fortbilden?

  • Zürich: 30.08., 31.08 & 07.09.2017

VMware Büro, Hardturmstrasse 181, CH-8005 Zürich

  • Renens: 24.08., 25.08. & 28.09.2017

ALSO Suisse SA, Avenue des Baumettes 3, CH-1020 Renens

  • Wien: 05.09., 06.09. & 07.09.2017

Austria Trend Hotel Ananas, Rechte Wienzeile 93-95, AT-1050 Wien

Sie haben Blut geleckt? Dann registrieren Sie sich jetzt und lernen Sie mehr über die neuesten Trends und Technologien.

Wir freuen uns auf Sie!

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Machen Sie sich fit: Besuchen Sie die VMware Summer School

Gastbeitrag von Marcel Panholzer, Senior Manager Systems Engineering, VMware

Viele Spitzensportler, darunter die HuberBuam, Joey Kelly und Helmut Linzbichler sind mittlerweile auch als Motivationstrainer für Unternehmen und Veranstaltungen unterwegs. Weshalb? Weil sie glänzende Vorbilder sind und zeigen: Wer sich mit Fleiß, Disziplin und regelmäßigem Training für seine Ziele engagiert, der wird sie letztendlich auch erreichen. Natürlich gilt das nicht nur für den Sport, sondern auch für den Job. Auch hier müssen wir regelmäßig über uns hinauswachsen, unseren Horizont erweitern und uns mit neuen Themen beschäftigen, um nicht hinter der Konkurrenz zu verschwinden bzw. um noch erfolgreicher zu werden.

Ihre Kollegen machen sich allmählich auf den Weg in den Sommerurlaub und im Büro wird es ruhiger? Sie können sich auch mal einen oder mehrere Tage für eine Fortbildung reservieren? Sie wohnen in/um Zürich, Renens oder Wien? Dann besuchen Sie doch das spezielle IT Bootcamp für Ihr Gehirn, unsere VMware Summer School! Dieses Jahr verfolgen wir drei Themenfelder: die Modernisierung von Rechenzentren, die Integration von Public Clouds und die Umsetzung des digitalen Arbeitsplatzes. Es geht allerdings nicht nur darum, Ihnen theoretisches Wissen zu vermitteln, Sie erhalten auch praktische Anweisungen. Im Hands-On Labs können Sie die VMware Lösungen gleich selbst ausprobieren und bei Problemen die anwesenden Experten zu Rate ziehen.

Modernisierung von Rechenzentren

Wir stellen Ihnen neue Technologien und Strategien vor, mit denen Sie innovative Ansätze verfolgen und das Life Cycle Management in Ihrem Rechenzentrum verbessern können. Optimieren Sie den Einsatz, Konfiguration und Bereitstellung von Infrastruktur-Ressourcen. Der spezielle Fokus liegt hier auf Software-definiertem Storage.

Und um die folgenden Themen geht es: Design von Server & Netzwerk-Hardware, richtlinienbasierte Storage-Verwaltung, vSAN Heatlthcheck, Day-2-Operations und Troubleshooting. Danach sind Sie bestens gerüstet, um auch in Ihrem Rechenzentrum die Transformation durchführen zu können.

Integration von Public Clouds

Verschieben Sie Ressourcen aus Ihrem Rechenzentrum in die Cloud und werden Sie flexibler! Mit den entsprechenden zentralen Verwaltungsfunktionen ist es ein Kinderspiel. Von der gewonnen Agilität können Sie nur profitieren!

Hier erfahren Sie alles, was Sie über die Unterstützung für Hybrid Cloud, Disaster Recovery aus der Cloud und die Verwaltung mehrerer Clouds wissen müssen.

Setzen Sie den digitalen Arbeitsplatz in die Realität um

Mithilfe von digitalen Arbeitsplätzen können Ihre Mitarbeiter sehr viel flexibler und damit auch effizienter arbeiten, indem sie unabhängig von ihrem Standort jederzeit auf die benötigten Unternehmensressourcen zugreifen können. Stellen Sie ihnen die Anwendungen sicher auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung.

Sie möchten gerne wissen, wie die VMware Vision für den stetig wachsenden Bedarf digitaler Arbeitsplätze aussieht? In dieser Session erfahren Sie noch mehr: Wie Sie das Workspace ONE Application Portal nutzen und verwalten können, wie Sie AirWatch und Horizon in Workspace ONE integrieren und schnell Desktops bereitstellen und VMware App Volumes einsetzen können.

Wo können Sie sich wann fortbilden?

  • Zürich: 30.08., 31.08 & 07.09.2017

VMware Büro, Hardturmstrasse 181, CH-8005 Zürich

  • Renens: 24.08., 25.08. & 28.09.2017

ALSO Suisse SA, Avenue des Baumettes 3, CH-1020 Renens

  • Wien: 05.09., 06.09. & 07.09.2017

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Digitale Strategie 2025: Digital Hubs erobern Deutschland

Beitrag von Annette Maier, Vice President & General Manager Germany, VMware

Es gibt bestimmte Orte, die einfach jeder kennt. Die Rede ist hier nicht von Metropolen und Großstädten wie New York, sondern vom kleineren kalifornischen Silicon Valley. Die Stadt im warmen Kalifornien wird überall auf der Welt mit Innovation und digitalem Fortschritt in Verbindung gebracht. Sowohl die Stadt als auch der Bundesstaat Kalifornien profitieren von dieser Assoziation. Das innovative Umfeld zieht viele Technologiefirmen, Start-Ups und Investoren an, die der Stadt viel Geld einbringen und zum guten Ruf beitragen. Deutschland hat sich das Silicon Valley als Vorlage genommen und möchte nun mehrere eigene kleine Silicon Valleys errichten. Die Rede ist von den sogenannten Digital Hubs – sie sollen dafür sorgen, dass aus dem Wirtschaftsstandort Deutschland auch ein Gründerstandort wird.

Gleich mehrere deutsche Silicon Valleys

Die Idee dahinter ist gut. Durch die Digital Hubs soll die digitale Transformation der deutschen Leitbranchen vorangetrieben werden. In einer ersten Auswahlrunde, die bereits im November vergangenen Jahres auf dem IT-Gipfel in Saarbrücken stattfand, wurden die ersten fünf Städte der Digital Hubs gekürt: Frankfurt, Berlin, Dortmund, Hamburg und München. Diese Standorte widmen sich unterschiedlichen zukunftsorientierten Themen und Technologien. So wurde München beispielsweise als Vorreiter in den Bereichen Mobility und InsurTech ausgewählt. Mit diesen Themen eng verbunden ist auch Cybersecurity. Durch die thematische Aufteilung der Städte soll erreicht werden, dass sie sich besser auf Ihre Kerngebiete konzentrieren können. Es geht also um eine Förderung von Innovationen und gegenseitiger Unterstützung zwischen den deutschen Unternehmen.

12 Digital Hubs sollen Deutschland nach vorn bringen

In einer zweiten Auswahlrunde des Städtewettbewerbs des Bundeswirtschaftsministeriums gingen Karlsruhe, Köln, Potsdam, Stuttgart und die Kombinationen Dresden-Leipzig, Ludwigshafen-Mannheim und Nürnberg-Erlangen als weitere Digital Hubs hervor. Zudem verstärkt Darmstadt als Cyber Security-Hub Frankfurt. Auch die Schwerpunkte der zweiten Runde versprechen Innovationen und spannende Ideen mit den Themen: Künstliche Intelligenz, Versicherungstechnik, Medien, Future Industries, Intelligente Systeme, Energie, IoT, Chemie und Healthcare. Somit stehen nach den zwei Auswahlrunden insgesamt 12 Regionen fest, die für Innovationen sorgen sollen und in denen Startups zusammen mit Wissenschaftlern, Investoren und Großunternehmen die digitale Zukunft Deutschlands maßgeblich beeinflussen sollen. Zudem werden die Digital Hubs auch im Ausland strategisch beworben, um hier weitere Potentiale zu nutzen.

Ist eine themenspezifische Aufteilung wirklich richtig?

Die Politik hat offensichtlich mit der Idee des deutschen Silicon Valleys große Träume. Es wird schon von vielen kleinen Silicon Valleys und Deutschland als Industrialisierer der Welt gesprochen. Aber sind diese hohen Ziele wirklich realistisch? Natürlich steht Deutschland als Wirtschaftsstandort und fortschrittliches Land immer wieder in den Medien. Aber es stellt sich dennoch die Frage, ob Deutschland an das amerikanische Vorbild herankommt und die Aufteilung nach Themengebieten in bestimmten Städten für die gesteckten Ziele wirklich förderlich ist.

Eine solche Aufteilung gibt es nämlich beim amerikanischen Vorbild nicht. Dort wird direkt nebeneinander an den verschiedenen Themengebieten gearbeitet. Das beeinflusst sicherlich auch die Innovationen und Kreativität. Bei einer Aufteilung der unterschiedlichen Bereiche auf mehrere Städte und die Abgrenzung dieser Bereiche untereinander droht die Gefahr, dass sich ausschließlich auf den fokussierten Bereich eingeschränkt wird und nicht, wie man so schön sagt, auch „über den eigenen Tellerrand&#rsquo; geschaut wird.

Ausbau bestehender Kompetenzzentren

Die genannte Aufteilung hat jedoch auch große Vorteile. So ist es verständlich, dass sich beispielsweise Hamburg mit seinem bekannten Hamburger Hafen, der zu den größten Umschlagplätzen der Welt gehört, auf das Thema Logistik fokussiert. Für dieses Thema ist die Stadt und das umlegende Gebiet sowieso ein Experte. Ähnlich steht es mit Frankfurt und dem Bereich digitale Finanzdienstleistungen. Die hessische Stadt am Main ist auch international für seinen starken finanziellen Fokus bekannt. Dies sind nur zwei Beispiele der zwölf unterschiedlichen Hubs. Die Zuordnung wurde also nicht willkürlich getroffen, sondern orientiert sich an dem bereits vorhandenen Expertenwissen, das sich in den entsprechenden Städten nachweisen lässt. Die Digital Hubs unterscheiden sich in diesem Punkt stark von dem kalifornischen Vorbild. Allerdings muss man bedenken, dass das Silicon Valley historisch gewachsen ist. Nur einen einzigen Standort in Deutschland zu bestimmen, der die Rolle eines Silicon Valley einnehmen soll, wäre eine zu große Herausforderung, die auch nur bedingt zielführend wäre.

Zwar ist es jetzt noch eine gewisse Zeit bis zum Jahr 2025, aber trotzdem ist mit Spannung zu erwarten, was die digitalen Hubs wirklich leisten werden und inwieweit sie zur Digitalisierung Deutschlands beitragen werden.

Was halten Sie von den Digital Hubs? Sind Sie vielleicht sogar Teil davon? Dann freue ich mich über Ihre Erfahrungen und Einblicke! Vernetzen Sie sich mit mir auch auf LinkedIn und Xing!

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Digitalisierung in Schulen: Vorbereitung auf die digitale Welt?

Beitrag von Annette Maier, Vice President & General Manager Germany, VMware

Erinnern Sie sich noch daran, wie das früher zu Ihrer Schulzeit mit der Technik und den Medien war? Medien bedeuteten damals vor allem Zeitungen, Radio oder Fernseher. Und die einzige Technik an Schulen waren die Uralt-Computer im eigens dafür vorgesehenen Raum, die oft schon beim Hochfahren so ihre Probleme hatten. Aber die Zeiten haben sich stark geändert: Viele Schüler haben bereits im Grundschulalter ein eigenes Smartphone, erstellen ihren Schulplan auf dem iPad und können im Internet schneller Informationen finden als manche Eltern. Internet, PC, Tablet und natürlich Smartphones gehören heute zum Alltag von Schülern. Doch vor den Schultoren hat die technische Entwicklung in der Vergangenheit häufig Halt gemacht. Statt Bits und Bytes prägen dort oft noch Tafel und Kreide den Unterricht.

Der selbstverständliche Umgang mit IT ebenso wie mit digitalen Medien ist heutzutage nahezu in jedem Berufsfeld unverzichtbar. Auch privat wird es immer wichtiger, dass junge Menschen schon früh lernen, bewusst und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen, denn die Digitalisierung ist Fakt und aus der Arbeitswelt der Zukunft nicht mehr wegzudenken! Es wird in Schulen heute also wichtiger denn je zuvor, die Schüler auf die Herausforderungen der Arbeitswelt von heute und morgen vorzubereiten und sie auch in Bezug auf den korrekten Umgang mit Daten aufzuklären.

Der Weg ist noch lang, doch erste Schritte werden getan

Eine Initiative der Forschungs- und Bildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka zeigt deutlich, dass Schritte in die richtige Richtung getan werden: So investiert sie beispielsweise im Rahmen ihres sogenannten 5 Milliarden Euro-Programms in die digitale Ausstattung von Schulen. Mit diesem Geld sollen bis zum Jahr 2021 der Aufbau von Breitbandanbindungen, WLAN-Zugänge sowie Endgeräte wie Laptops und Tablets in Schulen und Bildungseinrichtungen finanziert werden. Allerdings erinnert diese Maßnahme eher an den Tropfen auf den heißen Stein: Schließlich sind moderne Geräte sehr teuer. Zudem kommen noch Ausgaben für Wartung, die Kosten der Einrichtung des flächendeckenden WLANs an Schulen und Weiterbildungen für Lehrkräfte hinzu. Wie diese hohen Ausgaben auf Dauer gestemmt werden sollen, wurde noch nicht ganz geklärt.

Lehrkräfte müssen mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden

Hinzu kommt, dass die Fokussierung auf digitale Arbeitsmittel allein leider nicht reichen wird. Vielmehr muss auch an Weiterbildungen für die Lehrer gedacht werden, die teilweise selbst noch sehr unsicher mit Themen wie Digitalisierung, IT und digitale Medien umgehen. Die aktuellste TIMSS Studie (Trends in International Mathematics and Science Study) zeigt, dass aktuell in keinem anderen Land so wenige Mathelehrer an Fortbildungen für den Einsatz digitaler Technik im Unterricht teilnehmen wie in Deutschland. Im Betrachtungszeitraum waren es gerade einmal 1,5 Prozent der Lehrkräfte. In Frankreich lag der Anteil sechs, in Polen sogar 30 Mal höher.

Verschiedene Ansätze – ein Ziel

Um dem gemeinsamen Ziel der Digitalisierung an Schulen näher zu kommen, existieren bereits viele unterschiedliche Konzepte: Von Schülern, die ihre technischen Geräte selbst mitbringen, über Internetrecherche mit den eigenen Smartphones im Unterricht bis hin zu digitalen Abiturprüfungen. Mein Vorschlag wäre, dass Informatik als fester Bestandteil des Lehrplans integriert wird und die Schulen Kooperationen mit IT-Unternehmen und –Dienstleistern eingehen, da diese über die entsprechenden Kompetenzen verfügen. Den IT-Profis könnte dann eine Lehrkraft zur Seite stehen, die die entsprechenden pädagogischen Qualitäten mitbringt. Zudem hätten IT-affine Schüler auch einen guten Anlaufpunkt, wenn sie über eine Karriere in der IT-Branche nachdenken. Die Unternehmen hingegen könnten bereits talentierte Schüler ausmachen.

Der Weg zu einem vollständig digitalisierten Schulalltag in Deutschland ist noch weit und es ist noch nicht ganz geklärt, wie die Politik die sich ergebenden Herausforderungen bewältigen möchte. Dennoch sind sich Politik und Unternehmen darin einig, dass digitale Themen so früh wie möglich behandelt werden sollten, um die Schüler bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten. Doch vielleicht müssen wir bei diesem Thema vollkommen neue Wege einschlagen, um nicht von anderen Ländern abgehängt zu werden und unsere Kinder entsprechend auf die Arbeitswelt vorzubereiten.

Welche Ansätze können Sie sich vorstellen, um dieses Dilemma zu lösen? Ich freue mich auf Ihre Meinung auf Twitter oder in den Kommentaren! Übrigens: Wenn Sie sich selbst ebenfalls weiterbilden möchten, registrieren Sie sich doch für die VMware Summer Schoolin Stuttgart oder München!

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IoT am Arbeitsplatz – Was ändert sich wirklich für uns?

Beitrag von Matthias Schorer, Lead Business Development Manager, IoT, EMEA bei VMware

Web-Meetings, soziale Netzwerke und mobile Arbeitsplätze – internetbasierte Anwendungen und Cloud-basierte Speicherdienste, die große Datenmengen mobil machen, gehören inzwischen zum ganz normalen Arbeitsalltag. Was aber kann IoT leisten, um diese Dienste noch besser an den Arbeitsalltag anzupassen?

Nicht alles über einen Kamm scheren

Aufgrund der enormen Veränderungen in den letzten Jahren ist die Angst davor, dass die Digitalisierung uns Menschen überholt, groß. Ich denke jedoch, dass man dieses Thema etwas differenzierter betrachten muss. Auch die Industrialisierung war Fluch und Segen auf einmal. Es sind dadurch viele Arbeitsplätze entstanden, bei denen schwere körperliche Betätigung von Maschinen übernommen wurden. Ähnliches wird meines Erachtens auch jetzt wieder passieren oder passiert bereits. Natürlich verändert IoT auch die Art, wie wir arbeiten. IoT wird es Mitarbeitern letztlich ermöglichen, den Workspace nach ihren Bedürfnissen auszurichten, durch optimierte Prozesse Zeit zu sparen und so auch Produktivität zu gewinnen.

Der Mensch bleibt Dreh- und Angelpunkt

Wie soll das funktionieren? Informationen über persönliche Wünsche und Lebenssituationen der Mitarbeiter, die das IoT über Sensoren und Apps sammelt, wird es Unternehmen ermöglichen, das „Smart Office&#rsquo; noch individueller und flexibler zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um den Bürostuhl, der sich nach der Erfassung der Körpermaße eigenständig ergonomisch ausrichtet, oder die automatisierte Rollladensteuerung. Auch das Office Management lässt sich automatisieren: Telefonanlagen, die alle Konferenzteilnehmer selbst anwählen und in den Call holen, sobald der Termin ansteht oder Beamer, die sich zu Präsentationsbeginn selbst aktivieren und einrichten. Aber auch Besprechungsräume, die selbst feststellen, dass sie zwar gebucht sind, aber sich fünf Minuten nach dem geplanten Beginn der Besprechung niemand in dem Zimmer befindet, sind keine Utopie. Der Raum würde dann automatisiert wieder freigegeben, die Klimaanlage reduziert.

Berufsbilder und Tätigkeiten ändern sich

Diese Vorteile betreffen zwar in erster Linie „Denkarbeiter&#rsquo;, die über mobile Devices und PC-Arbeitsplätze den direkten Zugang zum Internet of Things haben. Aber auch Beschäftigte in gewerblichen Bereichen, zum Beispiel in Produktion, Logistik oder Handel erfahren Erleichterung. Zum Beispiel geben die mit Sensoren und Aktoren ausgestatteten und über das Internet vernetzten Maschinen selbst bekannt, wann sie gewartet werden müssen, Ersatzteile benötigen oder Material nachgefüllt werden soll. In der Produktion oder im hochautomatisierten Zentrallager kommunizieren die Maschinen im Idealfall auch selbst miteinander. Sensoren in den Arbeitsanzügen erkennen, wenn der Mitarbeiter, zum Beispiel beim Heben von Lasten, seine Wirbelsäule überlasten würde, und senden eine Warnung auf sein Handy. Der Mitarbeiter kann sich auf die Optimierung seiner Arbeitsprozesse konzentrieren. Aber auch im Handel bzw. im Verkauf entfallen zeitaufwändige Tätigkeiten, zum Beispiel die manuelle Kontrolle und Aktualisierung des Lagerbestandes oder die Bestellung. All das kommt letztlich nicht nur den Kunden, sondern auch den Mitarbeitern zu Gute. Und last but not least: Durch IoT fallen nicht nur Tätigkeiten weg, es entstehen auch ganz neue spannende Berufsbilder, zum Beispiel im Bereich der Datenanalyse oder in der Software- bzw. App-Entwicklung.

IoT ist nicht Frankenstein!

Ich bin der Meinung: Die Anreicherung vieler Arbeitsprozesse mittels IoT Technologien bietet letztlich eine enorme Chance für den Menschen, nämlich die, sich auf die menschlichen Stärken zu fokussieren – das eigenständige Denken und Handeln. So skeptisch man gegenüber IoT auch sein mag, am Ende wird eines deutlich: Noch hat jeder technologische Fortschritt zwei Seiten gehabt. Jede Veränderung birgt Chancen und Risiken. Vor rund 200 Jahren entstand mit „Frankenstein&#rsquo; der erste Science-Fiction-Roman, der schon damals davor warnte, dass sich vom Menschen erschaffene Kreaturen selbstständig machen und die Menschheit zerstören. Eine Dystopie, die sich zum Glück nie bewahrheitet hat. Die technologische Entwicklung hat schon immer einen großen Teil zur Entwicklung der Menschheit und einem humaneren Arbeiten und Leben beigetragen und wird es auch in Zukunft tun. Davon bin ich überzeugt.

Wie stehen Sie zum Smart Office? Sehen Sie im Internet of Things eher die Chancen oder die Risiken für Ihren Arbeitsplatz? Welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Ich freue mich auf einen regen Austausch mit Ihnen auf Twitter, LinkedIn oder XING.

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